Griesalp – Blüemlisalphütte – Kandersteg

Ich habe bei der kühlen Temperatur gut geschlafen und war um 7h bereit zum Frühstück, zwei weitere Personen ebenso, nur leider war dem Wirt am Vorabend nicht mitgeteilt worden, dass er am Morgen schon um 7h anstatt erst um 7:30h bereit sein soll. Es war bereits 7:15h als er auftauchte, dank den Vorbereitungen war alles sehr schnell bereit und nach dem Frühstück konnten wir noch die Rechnung bezahlen und zur Haltestelle laufen.

Das Postauto mit Helen, Brigitte und Helmut kam pünktlich um 7:40h und fuhr uns zur Griesalp 1’408m hoch. Der nette Chaufeur erzählte nicht nur über das Microphon etwas über die entstehung des Tschingelsees sondern auch das der jedes Jahr höher wurde und die Strasse bereits wieder erhöht werden musste. Damit wir die Fotos nicht durch die Scheibe machen mussten, lies er uns sogar aussteigen, auch oben beim Wasserfall. In der Griesalp angekommen besuchten wir das Restaurant und tranken Kaffee und assen von grossem Laugengipfel den Helen mitgebracht hatte. Dann ging es los, steil hinauf Richtung Hohtürli und Blüemlisalphütte.


Kurz vor dem Hohtürli 2’778m hatte ich konditionsprobleme und nahm erst ein Dextro Energen und dann von Helmut noch einen Powergel Shot. Das half mir dann ganz hinauf zur Blüemlisalphütte 2’834m. Dort bestellten wir vier mal die Tagessuppe, zwei davon mit Wurst (Helmut und ich) und Getränke. Meinen Zuckerspiegel erhöhte ich dann zusätzlich noch mit Cola und einen Stück Marmorkuchen. Nach dem Essen, war es Aufgrund der Wetterprognosen an der Zeit Abschied zu nehmen und hinunter zum Oeschinensee zu joggen.


Der Anfang war recht steil und wir kamen nicht so richtig voran, aber danach lief es gut und das Tempo konnte erhöht werden. Am Oeschinensee 1’593m angekommen, lies es sich Helmut nicht nehmen hineinzusteigen, wir zogen es vor uns mit einem Getränk zu erfrischen. Lange blieben wir auch dort nicht, und machten und auf das restliche Stück unter die Füsse zu nehmen und die letzen Höhenmeter nach Kandersteg 1’176m abzubauen. Dort fanden wir im Hotel Adler eine vierer Tisch und gönnten und als Belohnung Coupes. Inzwischen war der Himmel dunkel geworden und wir spazierten zum Bahnhof. Beim Warten auf den Zug nach Bern fielen die ersten Tropfen und als wir dann losfuhren, da began es wie angekündigt zu regnen.

8/7/18
Garmin:  Griesalp – Blümlisalphütte – Kandersteg

Trailrunning Blümlisalphütte SAC 2’834m

8/4/18
Griesalp 1’408m – Hohtürli 2’778m – Blümlisalphütte SAC 2’834m – Oeschinensee  1’593m – Kandersteg 1’176m

Helen und Silvia wollten schon lange einmal hinauf zur Blüemlisalphütte auf 2’834m, die wir bei unsere Schildtour im Juni 2013, damals nicht besuchen konnten, weil am 24. Juni oben immer noch zuviel Schnee lag. Die ersten der von Helen kurzfristigen eingereichten Terminvorschläge, konnten einerseits wegen der Hitze und andererseits wegen Arbeitseinsatz (Helmut) nicht wahrgenommen werden. So einigten wir uns darauf, als nächste Gelegenheit, den Montag ins Auge zu fassen. Da die Wetterprognosen für den Montag noch etwas ungenau sind, warten wir erstmal ab, wie sich uns die Lage dann am Sonntagabend präsentieren wird. Erst war noch heiss und trocken angesagt, doch dann wechselte es und zeigt nun für den Nachmittag Gewitter⚡️ und Regen 🌧 an. So wollen wir nun so früh wie möglich losgehen. Mit dem ÖV habe ich keine Möglichkeit den frühen Zug um 5:19h ab HB zu nehmen. Per WhatsApp habe ich noch Brigitte über unsere Tour informiert, sie hat spontan zugesagt und fährt am Morgen nach Reichenbach im Kandertal. Da es bei uns in der Wohnung nun auch heiss geworden ist, ziehe ich es vor, schon heute Nachmittag loszufahren bis ins Kiental. Dort übernachte ich im Hotel Bären auf 950m bei angenehmeren Nachttemperatur. Silvia hat dann nach längerem Überlegen noch abgesagt. So kann ich am Montagmorgen 7:40h bei der Haltestelle Kiental Dorf auf das Postauto warten und mit Helen, Brigitte und Helmut, die steilste Postauto Strecke Europas (28% Steigung) nach Griesalp Kurhaus hochfahren.


Obige Bilder sind vom 10. / 11. August 2013 als ich mit Heinz am Samstag von der Griesalp über die Blüemlisalphütte zum Oeschinensee lief und dort im Berghotel Oeschinensee übernachteten. Am Sonntag joggten wir vom See aus erst Richtung Blausee nach Port und Libige und von dort dann hinunter nach Kandersteg. Im Schwimbad Kandersteg konnten wir zusammen mit dem Eintritt auch ein Handtuch zum abtrockenen mieten und uns vor der Heimreise duschen.

Am Abend gab es für Kiental, eine Gewitterwarnung  Stufe III, aber geregnet hat es dann nicht, obwohl es in den Bergen (Gerihore, Bachflue, Ärmihore) heftig blitzte und donnerte.

 

6. Etappe Eibsee – Station Riffelriß 🏁

Heute morgen war die Tagwache um 6:30h, das Frühstück begann um 7h und das Gepäck muss 8:15h bereit sein. Bereits um 8:30h soll es losgehen mit der 1. Teilstrecke vom Hotel Eibsee 990m hinauf zur Station Riffelriss 1’639m.

Mit der Zahnradbahn durchqueren wir das Bergmassiv und fahren zur Station Zugspitzplatt 2’576m.


Ab hier würde die 2. Teilstrecke zum Schneefernerhaus 2’656m und dann den steilen Bergpfad zur Zugspitze 2’962m dem „Top of Germany“ 🇩🇪 beginnen.

Aber da auf dem ganzen Weg alles im Nebel liegt, verzichten wir darauf. So nehmen wir die Seilbahn hinauf und fahren ganz hoch fürs Gipfelfoto.


Mit 5°C ist es uns zu kühl, so fahren wir mit der neuen Seilbahn (120 Plätze mit einem Fenster im Fussboden) direkt zum Eibsee hinunter und nehmen die Zahnradbahn nach Garmisch-Partenkirchen.

Anstatt wie „geplant“ direkt danach heimzureisen, übernachten wir heute in Garmisch-Partenkirchen im Hotel Zugspitze und lassen die Trailwoche ausklingen.

6/29/18Garmin: Eibsee – Station Riffelriß

Den langen komplizierten Heimweg machen wir am Samstag, nach letzten gemeinsamen und gemütlichem Frühstück. Vor dem Hotel sahen wir noch einen Rolls Royce Baujahr 1926 mit Schweizer Kennzeichen.

Bei unserer Zugfahrt sahen wir dann die Zugspitze 2’962m doch noch kurz hervorblinzeln.

Wegen einer Baustelle, wurde die Bushaltestelle in Ehrwald nicht bedient. So nahmen wir ein Taxi nach Nassereith und von dort ein zweites bis zum Bahnhof Landeck-Zams, von wo aus wir mit dem RailJet RJ 162, auf den reservierten Sitzplätzen, direkt bis nach Zürich fuhren. Für mich war die Reise hier zu Ende, aber Brigitte, Helmut und Daniel mussten erst noch nach Bern und von dort aus weiter nach Hause.

5. Etappe Reutte – Plansee – Eibsee

Unsere heutige Etappe führt uns vom Lechtal ins Wettersteingebirge. Als wir das Gepäck verladen nieselt es bereits. So verlassen wir Reutte 854m in Richtung Parkplatz Klause 950m. Von dort ist der Aufstieg zum  Zugang zur Hängebrücke auf 1’040m.

Für die einen ist die 406m lange Hängebrücke „Highline179“ eine Attraktion. Sie verbindet die Burgruine Ehrenberg mit dem Fort Claudia und dies bei 114m über Grund.

Für die Anderen drei ist es ein nicht zu bewältigendes Teilstück der Strecke, die sie nun alternativ mit dem Gepäckbus bewältigen können. Sie konnten auf der anderen Talseite hochwandern und erwarten uns auf der anderen Seite der coolen Hängebrücke.

 

Bevor wir hinunter zum Heiterwangersee 980m kommen geht es nochmals bergauf. Irgendwann verlieren wir einen Teil der Gruppe, weil die einen „besseren“ Weg genommen haben.

 

Am Ende vom Heiterwangersee 980m müssen wir über die Brücke um den Plansee 980m auf der anderen Seite zu laufen. Ein rotes Schild mahnt uns, dass der Weg wegen Bauarbeiten geschlossen ist. Wir laufen trotzdem weiter. Es folgt noch ein zweites Schild, das wir auch ignorieren, dann hören wir eine Motorsäge und sehen wie ein Baum 🌲 quer über die Strasse fällt. Wir wollen die Arbeiten nicht stören und umgehen das Waldstück durchs Unterholz. Bald treffen wir auf die Landesgrenze 1080m, nun verlassen wir das Bundesland Tirol 🇦🇹 und wechseln in den Freistaat Bayern 🇩🇪 und kommen so in die Ortschaft Griesen 830m. Dort freuen wir uns auf ein Bier 🍺im Restaurant, doch dieses ist geschlossen.

 

Es folgt nun eine sehr steile Stecke, die auf der Tafel markiert ist:

„zum Eibsee 2.5 Std. nach Grainau 3.5 Std.“ nur für geübte“

Im Wald verlieren wir die Orientierung weil der Weg wieder ansteigt, anstatt wie gedacht hinunter geht und laufen irrtümlich Richtung Grainau, was uns in der Folge zusätzliche Kilometer und Höhenmeter beschert.

 

Als erstes sehen wir die Talstation, der Zugspitze Seilbahn und dann unser Tagesziel das Hotel am Eibsee.

Unsere Unterkunft ist diesmal im Hotel Eibsee direkt am gleichnamigen See, nur 10 km vom berühmten Wintersportort Garmisch-Partenkirchen entfernt. Nach so langer Zeit draussen an der frischen Luft, freue ich mich auf die Sauna mit Blick auf den Eibsee. Danach treffe ich mich mit Brigitte an der Bar für ein gemeinsames Bier 🍺 🍺 und wir teilen uns einen Vesperteller. Zum Znacht gönnt sich das Kernteam etwas Wein.

 

6/28/18Garmin: Reutte – Plansee – Eibsee

4. Etappe Elmen – Reutte

Um die lange Strecke etwas abzukürzen nahmen wir heute morgen für die ersten 24 Kilometer das 🚌 Postauto von Steeg 1’124m nach Elmen 972m.

Dort wartete bereits Heinz und Vreni mit unserem Gepäckbus und wir bekamen Anweisungen zur Strecke. Zuerst mussten wir etwa 400m Flussaufwärts laufen um über die Brücke, dem Lech auf der linken Flussseite zu folgen. Die Etappe war flach und führte meistens dem Lech entlang. Es sollte eigentlich ganz einfach werden immer dem geschwungen „L“ nach.

Wir waren etwas unsicher mit der Routenwahl, als wir so einen Umweg liefen und dann wieder auf den asphaltieren Radweg trafen. Der eignete sich auch gut um zügig vorwärts zu kommen, so blieben wir auf diesem. Das Flusstal bietet gute Ausblicke auf den Lech.

Die erste Möglichkeit zum trinken kam uns zu früh, doch dann kam lange nichts mehr. Bei einer Badeanstalt, gab es dann bei Km 20 den ersten und einzigen Trinkhalt. Ab dann liefen wir mehr oder weniger durch bis nach Reutte 854m.

Unsere heutige Unterkunft das Hotel um Mohren fanden wir problemlos. Der Gepäckbus war schon da und so konnten wir ins Zimmer. Aber wir gönnten uns erst noch einen gemeinsamen Willkommens Drink, bevor es zum duschen 🚿 ging. Die Sauna eröffnet erst ab 16h, was mir noch genügend Zeit für den Blog update gab.

6/27/18Garmin: Elmen – Reutte

3. Etappe Stuben – Flexenpass – Stuttgarter Hütte – Steeg

Heute scheint die Sonne ☀️ als wir um 9:15h Stuben 1’407m verlasssen. Nach heftigem Aufstieg sind circa 40 Minuten vergangen und wir sehen Heinz und Vreni, wir sind beim Flexenpass 1’774m angekommen. Es gehr gleich weiter nach Zürs 1’717m. Dort wird uns von Heinz und Vreni Eistee angeboten, was ich gerne annehme um den Durst zu stillen. Kurz darauf laufen wir weiter, als es dann bergauf geht, stellen wir auf wandern um.

Als wir die Höhe 1970m erreichen, geht es erst noch 50m ins Tal hinunter. Doch ab dann steigt es steil an bis wir nach zwei Stunden bei der Stuttgarter Hütte 2’310m ankommen. Dort trinke ich eine Flasche Radler. Roli hat einen Panetone mitgebracht, den teilt er auf, so das alle etwas davon haben und am Schluss alles aufgegessen ist.

Nachdem alle bezahlt haben verlassen wir die Hütte und folgen dem langen Krabachtal hinunter in Richtung Steeg 1’124m, die 15 Kilometer ziehen sich doch noch recht in die Länge. Brigitte sieht die Kirche als erste, das Ortschild ist auch in Sichtweite.

Als wir im Hotel ankommen ist das Bus mit dem Gepäck noch nicht da. So setzen wir uns auf die Terrasse und gönnen uns etwas zum Trinken und Essen. Bei mir ist es ein grosses Radler 🍺 und Carpaccio mit Toast. Als der Bus kommt wird das Zimmer bezogen und nach dem duschen 🚿 trifft sich der harte Kern in der Sauna. Die wird einfach nicht so richtig heiss, so bleiben wir zwei Sanduhren ⌛️⏳ lang drinnen. Als wir erfahren, das die 90°C Sauna draussen auf der Terrasse ist, wagen wir uns noch in diese. Bevor die⌛️Uhr abgelaufen ist, wird es mir zu heiss und ich muss raus.

Übernachtung im Hotel Post

6/26/18Garmin: Stuben – Flexenpass – Stuttgarter Hütte – Steeg

2. Etappe Schruns – Muttjöchle – Stuben am Arlberg

Heute Morgen war der Start in Schruns 667m erst um 9 Uhr, aber der Nieselregen ☔️ war immer noch nicht fertig. So liefen wir halt so los, die einen mit der Regenjacke, die andern ohne weil es ohnehin gleich steil hinauf ging und man darunter schwitzt. Eine Weile folgten wir der Strasse, doch dann ging es über Wiesen, die zum Teil gemäht waren oder nicht. Dies führte sofort zu nassen Socken und feuchtem Innenleben. Die Strecke führte über Innerberg 1’151m  nach Kirstberg 1’444m. Im Wald mussten wir den Weg nach dem Muttjöchle 2’074m zuerst suchen. Über einen abenteuerlichen und sumpfigen Pfad erreichten wir den richtigen Wanderweg. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto auf dem Gipfel, ging es hinunter zur Gipfelstation der Sonnenkopfbahn 1’837m. Bis wir dann unten bei der Talstation in Klösterle Danöfen 1’001m waren, sind 1’000 Höhenmeter vernichtet worden.

Jetzt noch über Klösterle 1’069m und Langen am Arlberg 1’228m hinauf zum heutigen Tagesziel nach Stuben.

In Stuben am Arlberg 1’407m angekommen, wird im Après Post Hotel erstmal auf die Terrasse gesessen und ein grosses Radler 🍺 mit Wurstsalat dazu bestellt. Dann duschen und ab in die Sauna zum aufwärmen vor dem gemeinsamen Znacht.

6/25/18Garmin: Schruns – Muttjöchle – Stuben am Arlberg