Tag 44 Conques – Livinhac-le-Haut

Bestens ausgeruht gehen wir um 7:30h zum feinen 🇫🇷 Frühstück 🍮🍊-Saft,🥖 Cerials und selbst gemachte Konfi. Früchte hat es auch auf dem schön gedeckten Tisch. Barbara macht mir extra ein feines Schinken Sandwich für unterwegs. Jetzt ist die Zeit gekommen um Abschied 👋 zu nehmen, Brigitta und Nadine nehmen heute den Bus 🚌 nach Le-Puy-En-Velay. Morgen fahren beide mit dem TGV nach Hause.

Um 8:05h stehe ich bei 5°C ☀️vor dem Hotel und winke den beiden ein letztes Mal. Kurz nach der Pont Romain verlässt der Pfad die Strasse unf führt links hoch. Es geht gleich mega steil hinauf, zur Kapelle Sainte-Foy, ich klettere heftig atmend, so schnell es die Steigung zulässt, aufwärts. Unterwegs begrüsse ich Guillaume und weiter oben Veronica, bereits nach 11 Minuten konnte ich die 🛎 erklingen lassen.

Auf dem höchsten Punkt warte ich sitzend auf Guillaume, er macht sich Sorgen, als er mich so sieht, aber ich stehe auf und laufe mit ihm weiter.

Bei der nächsten Abzweigung geht der GR6 rechts und der GR65 links, Guillaume berät sich mit den anderen Pilger, was schneller ist, da er heute weiter als ich laufen muss, weil alles bereits ausgebucht war. Ich warte nicht auf ihn, sondern marschiere zügig weiter, da die Wetterprognose ab 8h starken Wind 💨 angesagt, der setzt prompt ein, so laufe ich mit dem Wind im Rücken vorwärts. In Noailhac angekommen sehe ich die Gîte Etape Communal, jetzt folgt das obligatorische Kirchenfoto, dann trinke ich im Restaurant einen ☕️ und lasse mir meine  Wasserflasche auffüllen.

Dann muss ich schon wieder aufwärts, einem Kreuzweg entlang bis zur Kapelle St. Roch. Zu meiner Erleichterung verlässt eine grosse 🇫🇷 Wandergruppe die Kapelle. Jetzt bin ich alleine drinnen und fotografiere die beiden kunstvollen Fenster.

Es folgt nun eine etwas wellige Strecke, was auf mein Tempo bezogen keine grosse Rolle spielt. Manchmal werde ich vom Wind gestossen und es geht noch einfacher.

In Decazeville angekommen, finde ich einen geschützten Picknick Tisch und geniesse mein Sandwich und schreibe etwas am Blog. Dann mache ich mich auf die Socken, denn ab 14h ist Regen ☔️ angesagt.

In Saint Roche besuche ich die Kapelle.

Der Lot ist bereits in Sicht, ich wandere über die Brücke und bin schon in Livinhac-le-Haut.

Ich sitze im Restaurant beim zweiten 🍻 und tippe am Blog, da geht die Türe auf und es erscheinen auf einmal Guillaume und Cecile 🇧🇪 und setzen sich zu mir. Heute übernachte ich im Le Potager du Peyssi ZF €30.- bei Solange Cayrade. Jean und Marc & Marc 🇫🇷 Paris, sind auch da. Jean ruft im einzigen offenen Restaurant an, um für uns fünf Plätze fürs Nachtessen, ab 19h zu reservieren, Wir gehen zusammen ins Dorf und bestellen an der Bar Bier 🍻 und stossen an. Die beiden Bretonen Jean-Louis & Danielle sind auch hier gelandet und sitzen am selben Tisch. Das Essen ist schon erstaunlich billig hier, für €13.- erhalten wir: Salat ab Salatbuffet, Wurst mit Pommes 🍟 dazu Ratatouille und einen Dessert.

Garmin: Conques-Livinhac-le-Haut
So nach 17h fängt es an zu regnen, das ist für mich ungewohnt, aber ich werde mich daran gewöhnen müssen, die Prognose verspricht ab Mittwoch wieder sonniges Wetter.

Tag 43 Golinhac-Conques

Bestens ausgeruht gehen wir um 7:30h zum 🇫🇷 Frühstück 🍮🥖🍊-Saft, Schinken, Käsescheiben. Um 8:10h bin ich bereit und marschiere mit Nadine zum Dorfausgang. Die Sonne ☀️ scheint zwar, aber es ist mit 2°C noch kühl, doch heute soll es in Conques bis 20°C werden. Nach den Tierfotos (Esel und Pferde) mach ich noch ein Schattenfoto mit Nadine. Sie meint, ich solle ruhig vorwärtsgehen, sie will den heutigen Tag geniessen, da es ihr letzter sei. Was ich schade finde, denn sie war mir sympathisch.

Etwas weiter vorne läuft Guillaume, ich nehme sein Tempo auf und als es aufwärts geht, meint er, geh nur dein Tempo.

Nach dem ersten Aufstieg treffe ich eine der beiden Asiatinnen wieder, Veronica aus South Korea 🇰🇷. Ich begleite sie ein Stück, aber die Unterhaltung ist schwierig, da sie nur ein paar Brocken Englisch spricht. Die Strecke zwischen Campagnac und Le Soulié macht eine Haarnadelkurve, und ich nutze die Gelegenheit, nehme die Diretissima und weg bin ich.

Kurz vor Espeyrac verliere ich den roten Faden, (zuviel Blog iPhone) egal, dann laufe ich halt alternativ auf der Strasse ins Dorf. Dort treffe ich auf eine grosse Gruppe aus Bayern 🇩🇪, als der einzige Laden wieder leer ist, gehe ich auch hinein. Dort kaufe ich 🥖Schokolade, Gelée-Stengel und trinke einen feinen Kaffee ☕️ aus der Region. Dann frage ich, ob ich ein Foto der originellen Uhr mit Datum machen darf, weil ich dazu hinter die Theke muss, die nette Dame erlaubt es mir.

Gleich nach dem Dorf geht es hinunter zum Bach und wer hätte es gedacht, es folgt auf der anderen Talseite ein Aufstieg. Ein paar der Bayern sind am Eincremen, einer läuft weiter vorne, es ist Sebastian 🇩🇪, ein Landwirt aus Altötting, ich begleite ihn und wir unterhalten uns dabei. Als er in Sénergues ein Auto 🚗 sieht, meint er, das sei ihr Sammelpunkt, er warte dort auf seinen Kollegen, mit dem er insgesamt 30 Tage unterwegs sein wird.

Ich gehe kurz in die Kirche Saint-Marcel und marschiere dann zügig weiter, beim nächsten Hügel sehe ich eine Familie mit zwei Kindern.

Jetzt auf der Anhöhe habe ich einen schönen Ort mit Rundblick.

Kurz vor Fontromieu treffe ich einen Quebequoisi 🇨🇦, wir wechseln von französisch auf englisch und spazieren eine Weile miteinander. Dann sind wir in Saint-Marcel mit schöner Kirche.

Es ist nicht mehr weit, in La Croix Torte esse ich mein Brot 🥖 mit Schoggi und leere die Wasserflasche. Gemäss Schild sind es nur noch 30″, dies gilt allerdings für Pilger, nicht für Trail-Runner, die es lieben, wenn es auf schmalen Trails 150m hinuntergeht.

Nun bin ich in Conques und staune vor mich hin, über das schöne Dorf.

Im Le Charlemagne mach ich das 🍺 Foto des Tages, dann essen wir auf der Terrasse etwas Kleines.

Der Etappenort Conques wird auch als «Perle auf der Via Podiensis» bezeichnet. Das alte Benediktinerkloster aus dem IX. Jahrhundert dient heute als Pilgerunterkunft. Erst machen wir noch einen Besuch in der berühmten Pilgerherberge, dann sehen wir uns die Abbaye Ste. Foy an,  das Tympanon am Westportal, ist ein Glanzstück romanischer Bildhauerkunst. Ich besuche noch den Tresor. Als wir auf den Vorplatz sind, sehen wir die beiden Bretonen. Gemeinsam bestellen wir im Café Glace, da kommen Jean 🇫🇷und Marc 🇦🇺 vorbei, sie gehen morgen auch nach Livinhac le Haut.

Heute schlafen wir im Au Castellou bei Guy et Barbara Alizon einer 🥝

Garmin: Golinhac-Conques

Tag 42 Espalion – Golinhac

Als wir aufwachen begrüsst uns die Sonne über dem Talnebel.

 

Bestens ausgeruht gehen wir um 7:30h zum besten Frühstück 🇫🇷🍮🍊-Saft,🥖 Eier und selbst gemachte Konfi, dazu drei verschiedene Kuchen. Als Krönung serviert uns Sylvie ein Spiegelei 🍳, von den eigenen Hühnern 🐔🐔. Brigitta hat Probleme mit dem linken Fuss und nimmt darum heute den 🚌. Um 8:15h bin ich bereit, packe meinen 6.5Kg 🎒 und marschiere durchs Städtchen zur Pont Vieux, wo der Weg beginnt. Es ist 🌤, die Temperatur liegt nach dem Nachtfrost bei 0°C. Als erstes erblicke ich drei Pilgerinnen, die sich auf dem Markt umschauen. Nach der Brücke führt der Weg dem Lot entlang.

 

Als ich den Lot verlasse, treffe ich auf Laurent 🇫🇷 Paris (10 jours). Er beginnt heute die Fortsetzung vom letzten Jahr. Wir laufen zusammen weiter.

 

Nach der alten Kirche bei D’Astruges folgt ein abrupter Aufstieg, Laurent fällt zurück, und ich überhole zwei heftig atmende Asiatinnen.

 

Vor Verrieres schliesse ich zu den Bretonen auf und marschiere zügig weiter und treffe die Elsässerin, gemeinsam laufen wir an schönen Häusern vorbei über die Brücke zum Lot.

 

Eine Weile wandern wir der Strasse entlang, als es aufwärts geht, bin ich weg. Nun bin ich alleine für die beiden letzten Km. Vor mir Estaing mit seinem Château. Im Ort gibt es als erstes  ☕️🍺.

 

Ich suche noch die Kirche auf und staune ab dem schönen Portal.

 

Als ich zur Brücke laufe, sehe ich die Figur und einen schönen Citroen DS. Der Weg führt über die Brücke und den Coquilles nach.

 

Wieder geht es steil aufwärts, mit müden Beinen marschiere ich weiter hinauf. Oben sehe ich glückliche Kühe 🐄 🐃, einen hohlen Baum, dann finde ich eine Bank, die nicht im Wind hängt. Jetzt endlich esse ich den mit Pflaumen gefüllten Krapfen.

 

Ich bin glücklich, die Ortstafel von Golinhac und das Schild mit unserer Unterkunft zu sehen. Jetzt kann es nicht mehr weit sein.

 

Nach dem Duschen 🚿 laufen wir ins Dorf, aber das einzige Restaurant hat geschlossen, zum Glück gibt es im Laden frisches Brot 🥖und Schokolade. Denn das Nachtessen ist erst um 19:15h angesagt.

 

Heute schlafen wir im La Landette ZHP €43.-

 

Garmin:Espalion- Estaing Bei der Bierpause habe ich versehentlich die Garmin abgestellt.

 

Garmin: Estaing- Golinhac

Beim Nachtessen gibt es ein erfreuliches Wiedersehens. Nadine, Guillaume und Laurent wohnen in der selben Chambres d’hôtes, wir zeigen uns Fotos vom Tage und haben es lustig miteinander. Das Essen hat uns vorzüglich geschmeckt. Gemüsesuppe, Salat, Jambon und Pâté, danach folgen Kartoffeln mit Voressen vom Aubrac Rindern BIO, dazu einen lokalen Rotwein🍷. Nach der feinen Käseauswahl folgt noch eine Tarte mit Waldbeeren.

Tag 41 Saint-Chély-d ́Aubrac – Espalion

Nach einer sehr unruhigen Nacht (Digestion) gehen wir um 7:30h zum 🇫🇷 Frühstück 🍮🥐🥖🍊-Saft. Um 8:00h sind wir bereit. Das Wetter heute, kühle -1°C bewölkt 🌥 es soll eigentlich trocken bleiben, nur gestern lag die Prognose auch falsch. Aufgrund der Erfahrung vom Vortag war sich Brigitta erst nicht sicher, ob sie heute den Bus 🚌 nehmen will, doch nun wandert sie mit mir mit. So marschieren wir gemeinsam durchs Dorf auf dem Jakobsweg zur «Pont des Pelerins» Brücke.

Heute kontrollieren wir beide, ob wir auf dem richtigen Weg sind, nochmals zusätzliche Km brauchen wir nicht. Hier sehen wir die bekannten Aubrac Rinder.

Von nun an geht es abwechselnd rauf und runter nach L´Estrade, wo es noch mehr Kühe hat und eine Pfütze eignet sich als Motiv. Kaum oben, schon wieder hinunter zum Flüsschen La Boralde.

Unten beim Flüsschen müht sich ein Pilger mit seinem Chariot ab, die Brücke ist eng.

Nachdem wir den steilen Aufstieg nach La Rozière gemeistert haben, nehmen wir einen kleinen feinen Lunch mit 🍺ein.

Der erste Ort am Lot ist Saint-Côme-d’Olt, dominiert von der Burgruine von Calmont d’Olt im Süden. Die Stadt besitzt einen interessanten, alten Ortskern mit schönen Häusern. Ganz speziell ist die Kirche Saint-Côme-et-Saint-Damien mit einem gedrehten Glockenturm.

Im Städtchen suchen wir etwas für eine Kaffeepause und finden Guillaume, die verspiegelte Scheibe reizt mich für ein Foto von uns Dreien.

Wir verlassen das Städtchen über die Brücke des Lot und wandern eine Weile dem Fluss entlang.

Es ist nicht mehr weit, aber nun biegt der Weg links weg und wir werden gefordert, denn es geht sehr steil den Berg hinauf.

Hier sieht es aus wie in einem Steinbruch.

Als Belohnung erhalten wir einen schöner Rundblick auf Espalion

Am Ortseingang befindet sich die Eglise de Perse.

Heute schlafen wir im Chambres d’hôtes La Fontaine bei der netten Gastgeberin Sylvie ZF €55.-

Garmin: Saint-Chély-d ́Aubrac-Espalion
Nach dem Duschen 🚿 und Blog Beitrag erstellen, habe ich Hunger und laufe hinunter ins Zentrum. Zuerst in die Kirche, dann zur Pont Vieux über dem Lot.

Da uns Sylvie gefragt hat ob wir die Eglise de Perse besichtigt haben und wir verneint haben auch noch zu dieser.

Dann endlich ins Restaurant L’Authentique, das mir bereits beim Hinweg aufgefallen ist. Ich bin am Speisekarte studieren, da kommt Nadine 🇫🇷 rein und schaut sich um, ich bitte sie am Tisch Platz zu nehmen, so können wir besser plaudern. Das Essen war vorzüglich und hat mir geschmeckt, das Glas lokalen 🍷dazu auch.

Während wir uns unterhalten, zieht ein Schauer 🌧 übers Städtchen und ich habe keinen ☔️, sondern nur meine Daunenjacke mit, aber Sylvie hat mir angeboten mich im Zentrum abzuholen. 🚙 Nach dem Kaffee ☕️ hat es aufgehört und ich laufe zur schönen Unterkunft hoch.

Tag 40 Nasbinals – Saint-Chély-d ́Aubrac

Bestens ausgeruht gehen wir zwei um 7:30h zum 🇫🇷 Frühstück 🍮🥐🥖🍊-Saft Schinken um 8:30h sind wir bereit und marschieren bei ☁️ und 3°C durchs Dorf. Diese schöne Stimmung braucht ein Panorama.

Dieser Nieselregen ist im Radar nicht sichtbar, aber Grund genug, um von der Windstopper Jacke zur Regenjacke zu wechseln und den Rucksack 🎒einzupacken.


Der Regen hat auch seine schönen Seiten, mit seinen Tropfen.

Glücklich sind wir auf dem letzten hohen Hügel des Monts d ́Aubrac, dem Kulminationspunkt dieser Etappe angekommen.

Nun sind wir an der Höhenklinik «Le Royal» vorbei und sehen bereits Aubrac mit dem ehemaligen Kloster Domerie d ́Aubrac, von dem nur noch die Kirche und der Tour des Anglais erhalten sind.

Wir gehen ins Restaurant und treffen Guillaume, für uns beide  bestellen ich die verdienten Kaffees ☕️ ☕️ ich nehme unverdient noch ein lokales Bier🍺dazu. Wir verlassen jetzt das Massiv Central.

J’adore cette bonne photo, merci Guillaume.

Blöderweise laufen wir andern Pilger Jean-Louis & Danielle nach und verpassen so den richtigen, direkten Weg und nehmen die GR65 A Tour des Monts d’Aubrac GRP GR6 beim Kreuz weiter unten.

Diese Route ist etwa 5 Km länger, führt nochmals auf über 1’300m hinauf. Es ist ein sehr schöner Weg. Heute leider ohne Aussicht, die gemäss dem Hotelier einfach atemberaubend wäre. Da man von da oben, bei guter Sicht den Mt. Ventoux, die Brücke von Millau und die Pyrenäengipfel sieht. Wir hingegen hatten Nieselregen und etwas dickeren Nebel, was auch seinen Reiz hat, wie man anhand der Fotos sieht.

Wir marschieren zügig weiter und es geht rauf und runter und es ist trocken.

Wir irren etwas im Nebel und sind unsicher wo es wirklich hingeht, da auf dem Pfosten GR 65 A steht. Aber dank GPS-Tracks laufe ich voraus.

Bei einem Haus fragen wir nach, ob wir auf dem richtigen Weg sind und erhalten Bestätigung dafür. Jetzt folgt ein längerer Abstieg auf nassem Gelände.

Die Mienen hellen sich auf, endlich sehen wir die Häuser von Saint-Chély-d ́Aubrac unserem Etappenort. Dieser liegt in der Region Midi-Pyrénées, es lohnt es sich, der Kirche einen Besuch abzustatten sowie der alten «Pont des Pelerins» unten am Bach, über die wir am Tag darauf den Ort wieder verlassen werden.

Heute schlafen wir etwas teuerer, in einem Logis de France im Hôtel Les Coudercous ZoF €75.- mit feiner Wärmeflasche zum Essen.

Garmin:Nasbinals-Saint-Chély-d ́Aubrac

Tag 39 Aumont-Aubrac – Nasbinals

Bestens ausgeruht gehen wir um 7:00h zum 🇫🇷 Frühstück 🍮🥖🍊-Saft um 7:45h bei ☁️ und 4°C marschiere ich alleine los, da Brigitta sich aufgrund der Wetterlage (Regengarantie)  für den Bus 🚌 entschieden hat. Leider hat es in der Boulangerie nichts Passendes für meinen Rucksack 🎒, so nehme ich halt nix zum Essen mit, es sind heute ja nur 26 Km. Vielleicht hat ja unterwegs etwas offen, das Esswaren anbietet. Unterwegs ruft mich Brigitta an, sie will in Le quatre Chemins aussteigen, da ab dort die schönste Wegstrecke sein soll, aber als es dann bei ihr regnet und grauppelt sagt sie wieder ab. Dass ist mir auch recht, dann kann ich mein hohes Tempo durchziehen. In La Chaze-de-Peyre fotografiere ich die Kirche.

Der erwartete Regen ☔️ kommt etwas früher als geplant, aber in gnädiger Form, es ist eher ein Nieselregen 🌧von.🕘 – 🕥. Ich erreiche frühzeitig Le quatre Chemins, an der Restaurant Türe steht zwar Ouvert 8:00h aber die Türe ist geschlossen. Nun denn, sei es so, dann halt zügig weiter. Der Weg führt nun flach  durch ein schönes Hochmoor, das bei Sonnenschein bestimmt noch besser wirkt. An den ganz nassen Stellen läuft man über Holzstege neueren Datums.

Kurz vor Finieyrols sehe ich die zwei 🇫🇷 aus der Bretagne  Jean-Louis & Danielle von gestern wieder, ich gehe schnell voran und bestelle einen ☕️, da sehe ich Sarosh inmitten von Ami Girls. Er hat erst sechs Km und will weiter als Nasbinals, aber wir sehen uns sicher später wieder.

Mein Kaffee ☕️ ist noch nicht leer, schon fängt es wieder an zu nieseln, ich konsultiere die WeatherPro App 🌧 und entscheide mich für ein sofortiges weiterlaufen. Es geht hinauf zum Roc Des Loups 1’254m, wo ein Selfie vor dem gespaltenen Stein unvermeidlich ist.

Schöne Rinder bei La Preyrade. Wie man sieht ist es immer noch feucht aber erträglich.

Ein ganzes Feld voller wilder Narzissen.

In Rieutort sehe ich ein schönes Photo Plakat eines Aubrac Bullen und ein Warnschild, das die Autofahrer auf Wanderer hinweist.

Bei der Brücke über die Le Bes hole ich Daniel & Chantal 🇫🇷 aus Metz ein. Daniel spaziert ein Stück mit meinem Tempo und wir tauschen uns aus, aber dann lässt er sich zurückfallen und wartet auf seine Frau.

Nun bin ich in Nasbinals angekommen, schnell ein obligatorisches Kirchen Foto und ab ins warme und trockene Restaurant. Da ich ausser dem Kaffee nichts getrunken habe, bestelle ich als erstes ein grosses Bier. 🍺 Brigitta kommt aus dem Hotel zu mir und wir essen zusammen unser Mittagessen, sie Canard und ich Boeuf mit einer kleinen Flasche Rotwein. 🍷🍷

Heute schlafen wir im Hôtel le Bastide ZoF €30.- Als wir zum Hotel laufen treffen wir auf Guillaume, er bleibt heute auch hier im Dorf und wandert morgen auch nur die kurze Etappe bis nach Saint-Chély- d´Aubrac.

Garmin: Aumont-Aubrac-Nasbinals

Da unser Hotel 800m ausserhalb liegt, gabe es noch einen kleinen Spaziergang ins Dorf. Nach dem späten Mittagessen war unser Hunger nicht mehr so gross. Wir bestellten une assiette de charcuterie €12.-, wie man sieht gross genug für uns beide. Der Regen ☔️ wird jetzt stärker, wir laufen zurück zum Hotel.

Tag 38 Saint-Alban-sur-Limagnole – Aumont-Aubrac

Bestens ausgeruht gehen wir um 7:30h zum 🇫🇷 Frühstück 🍮🥐🥖und Orangensaft, um 8h Abmarsch bei ☀️und 3°C.

Zwischen Chabannes und Les Estrets schöne Aussicht.

Als wir nach Les Estrets kommen, sehen wir ein Schild einer Gîte, die auch Picknick anbietet.

Das sind nur 20 Minuten weiter in Bigose. Was für eine Enttäuschung, sie öffnet erst nach 12h. Da treffen wir auf  Jean-Louis et Danielle 🇫🇷 aus der Bretagne.

Da es heute nur eine kurze Etappe ist, sind wir schon fast am Ziel, als wir die Übersichtstafel Les Chemins de Saint-Jacques de Compostela La „Via Podiensis“ entre Le Puy-en-Velay et Conques sehen.

Gleich beim Dorfeingang von Aumont-Aubrac hat es eine heimelige Gartenwirtschaft, wir entschliessen uns hier zu essen. Auf einmal taucht Camino Bill auf und setzt sich zu uns. Er erzählt uns von einem jungen Schweizer, der mit dem Zelt ⛺️ unterwegs ist. Prompt taucht Sarosh, der Schreiner aus Gossau 🇨🇭 nach einer Weile auf, er trinkt auch ein Bier mit 🍻 und will bis gegen Abend weiter marschieren.

Heute schlafen wir im Les Sentiers Fleuris ZHP €53.- es ist super ausgerüstet auch mit Waschmaschine, diese Gelegenheit lassen wir uns nicht entgehen.

L’aligot est un mélange de purée de pomme de terre et de tome fraîche qu’il faut travailler et retravailler pour obtenir la texture parfaite.

Vor dem Nachtessen treffen wir uns mit Camino Bill in der Bar gegenüber unserer Gîte. Beim Nachtessen tauchen weitere bekannte Gesichter auf. François und Mireille aus französisch Polinesien, die ich aus der Gîte von Saint-Privat-d’Allier kenne. Helene und Ulrike sind auch hier untergekommen.

Garmin: Saint-Alban-sur-Limagnole-Aumont-Aubrac