Tag 21 Frangy – Seyssel – Culoz

Vortages Fotos: Le Grand Pont.

Heute war mein erstes Frühstück in 🇫🇷, es gibt hier Kaffee ☕️ schwarz, Brot, Butter, Konfi, mir reicht das und an den schwarzen Kaffee werde ich mich auch gewöhnen. Karin (Krankenschwester 🇩🇪) gesellt sich auch dazu. Sie ist in Rorschach gestartet und läuft gerne längere Distanzen. Sie reist mit 13 Kg und will noch zur Post, um einen Teil heim zu senden. Solange will ich nicht warten, also alleine weiter, der Via Gebennensis entlang. Das schöne Wetter um 9:15h ☀️ 8°C ermutigt mich, heute weiter als bis Seyssel zu laufen, um die folgende lange Etappe etwas abzukürzen. Beim Dorfausgang überquere ich Les Usses auf der Le Grand Pont en pierre du xvlle siècle. Nach dem ersten Anstieg, Blick zurück nach Frangy.

Schöner Ausblick von Vannecy nach Desingny, das ich bald aus der Nähe sehe. Kirche, Frosch 🐸 auf Fahrrad 🚴🏾 und Messingmuschel.

Bei Chez Cudet 530m entscheide ich mich, direkt nach Seyssel hinunter zu gehen, da ich die Pont du Fier nachher sowieso überqueren werde. Das bedeutet 300m Abstieg nach Seyssel hinunter. Das Rhonetal liegt mir zu Füssen.

Es ist grad 12h, als ich im Städtchen ankomme, im Café gibt es erstmals einen Kaffee ☕️ und ein Bier🍺, dazu esse ich mein Sandwich 🥖draussen an der Sonne. ☀️

Ich spaziere zur Kirche, aber da ist kein Stempel, also das Office de Tourisme aufsuchen, die haben noch bis 13:30h Mittagspause. Pünktlich geht die Türe auf, und ich erhalte das Gesuchte. Es ist mir noch zu früh, und ich laufe weiter linksufrig der Rhone entlang.

Die Brücke ist nicht schön, aber der „Le Fier“ schon. Nun geht es auf den Dammkronen mit schönen Blicken auf den breiten und recht ruhigen Fluss, und zur Abwechslung auch mal ein längeres Stück durch Auenwälder. Nach dem Wehr verlässt der Weg die Rhone für eine Weile und folgt ihr dann wieder.

Bei La Loi verlasse ich den Weg und laufe auf die anderen Flusseite nach Culoz, in der Hoffnung ein Logis zu finden. Das einzige Hotel ist voll. Aber es gibt Hoffnungen, es gibt eine Gîte d’etape privé, die GEP Cabiolon, Chantemerle ZoF €12.- ein altes Elektrizitätswerk Häuschen mit 15 Plätzen, aber ich bin alleine hier oberhalb des Dorfes. Zum Znacht, Pizza 🍕 laufe ich hinunter. Gratis WiFi Fehlanzeige.


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Garmin: Frangy-Seyssel-Culoz

3 Gedanken zu “Tag 21 Frangy – Seyssel – Culoz

  1. Sonja Gründler April 8, 2017 / 6:38 am

    Danke Bruder Paul, für die schönen Fotos und Reiseberichte. Weiterhin gutes Wetter und nette Leute wünsche ich Dir auf deinem Weg.

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  2. Melanie Weilenmann April 8, 2017 / 2:05 pm

    …Culoz!!! Wo am 20.6.1997 für mich das „Abenteuer Jakobsweg“ begann. Habe dann nach und nach während den Ferien stückweise gepilgert, bis ich auf über 3400 km und 2x Ankunft in Santiago gekommen bin. Sobald mein Knie besser tut, gehe ich wieder. Ja, der Pilgervirus!
    Lieber Paul, weiterhin gutes Pilgern!

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