Tag 43 Golinhac-Conques

Bestens ausgeruht gehen wir um 7:30h zum 🇫🇷 Frühstück 🍮🥖🍊-Saft, Schinken, Käsescheiben. Um 8:10h bin ich bereit und marschiere mit Nadine zum Dorfausgang. Die Sonne ☀️ scheint zwar, aber es ist mit 2°C noch kühl, doch heute soll es in Conques bis 20°C werden. Nach den Tierfotos (Esel und Pferde) mach ich noch ein Schattenfoto mit Nadine. Sie meint, ich solle ruhig vorwärtsgehen, sie will den heutigen Tag geniessen, da es ihr letzter sei. Was ich schade finde, denn sie war mir sympathisch.

Etwas weiter vorne läuft Guillaume, ich nehme sein Tempo auf und als es aufwärts geht, meint er, geh nur dein Tempo.

Nach dem ersten Aufstieg treffe ich eine der beiden Asiatinnen wieder, Veronica aus South Korea 🇰🇷. Ich begleite sie ein Stück, aber die Unterhaltung ist schwierig, da sie nur ein paar Brocken Englisch spricht. Die Strecke zwischen Campagnac und Le Soulié macht eine Haarnadelkurve, und ich nutze die Gelegenheit, nehme die Diretissima und weg bin ich.

Kurz vor Espeyrac verliere ich den roten Faden, (zuviel Blog iPhone) egal, dann laufe ich halt alternativ auf der Strasse ins Dorf. Dort treffe ich auf eine grosse Gruppe aus Bayern 🇩🇪, als der einzige Laden wieder leer ist, gehe ich auch hinein. Dort kaufe ich 🥖Schokolade, Gelée-Stengel und trinke einen feinen Kaffee ☕️ aus der Region. Dann frage ich, ob ich ein Foto der originellen Uhr mit Datum machen darf, weil ich dazu hinter die Theke muss, die nette Dame erlaubt es mir.

Gleich nach dem Dorf geht es hinunter zum Bach und wer hätte es gedacht, es folgt auf der anderen Talseite ein Aufstieg. Ein paar der Bayern sind am Eincremen, einer läuft weiter vorne, es ist Sebastian 🇩🇪, ein Landwirt aus Altötting, ich begleite ihn und wir unterhalten uns dabei. Als er in Sénergues ein Auto 🚗 sieht, meint er, das sei ihr Sammelpunkt, er warte dort auf seinen Kollegen, mit dem er insgesamt 30 Tage unterwegs sein wird.

Ich gehe kurz in die Kirche Saint-Marcel und marschiere dann zügig weiter, beim nächsten Hügel sehe ich eine Familie mit zwei Kindern.

Jetzt auf der Anhöhe habe ich einen schönen Ort mit Rundblick.

Kurz vor Fontromieu treffe ich einen Quebequoisi 🇨🇦, wir wechseln von französisch auf englisch und spazieren eine Weile miteinander. Dann sind wir in Saint-Marcel mit schöner Kirche.

Es ist nicht mehr weit, in La Croix Torte esse ich mein Brot 🥖 mit Schoggi und leere die Wasserflasche. Gemäss Schild sind es nur noch 30″, dies gilt allerdings für Pilger, nicht für Trail-Runner, die es lieben, wenn es auf schmalen Trails 150m hinuntergeht.

Nun bin ich in Conques und staune vor mich hin, über das schöne Dorf.

Im Le Charlemagne mach ich das 🍺 Foto des Tages, dann essen wir auf der Terrasse etwas Kleines.

Der Etappenort Conques wird auch als «Perle auf der Via Podiensis» bezeichnet. Das alte Benediktinerkloster aus dem IX. Jahrhundert dient heute als Pilgerunterkunft. Erst machen wir noch einen Besuch in der berühmten Pilgerherberge, dann sehen wir uns die Abbaye Ste. Foy an,  das Tympanon am Westportal, ist ein Glanzstück romanischer Bildhauerkunst. Ich besuche noch den Tresor. Als wir auf den Vorplatz sind, sehen wir die beiden Bretonen. Gemeinsam bestellen wir im Café Glace, da kommen Jean 🇫🇷und Marc 🇦🇺 vorbei, sie gehen morgen auch nach Livinhac le Haut.

Heute schlafen wir im Au Castellou bei Guy et Barbara Alizon einer 🥝

Garmin: Golinhac-Conques

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