Tag 53 Pasturat – Cahors 

Die Nacht zu viert, im fünfer Zimmer, hat mich an eine Sägerei erinnert. Geschlafen habe ich trotzdem einigermassen gut, jetzt weiss ich ein Einzelzimmer wieder zu schätzen. Zu zehnt sassen wir ab 7:30h am grossen Frühstückstisch. Die Auswahl war wie immer 🇫🇷 ☕️Saft, 🥖 und Konfi. Bei 7°C und strahlender Sonne ☀️ verlasse ich Pasturat. Ja es geht bergauf, ich habe mir am Lot entlang einen flachen Spaziergang vorgestellt, aber der Fluss hat sich über die Zeit ein tiefes Bett gegraben mit steilen Felswänden.

Dafür bietet es eine Rundblick in das Tal des Lots.

Wie es der Zufall so will, meine Karte hat hier aufgehört und ich Depp laufe dem GR36 nach Bérs und über die Lot Brücke nach Vers. Die Sonne ☀️ meint es gut mit mir.

Nach einer Weile kommt mir Christophe in den Sinn, der ist doch von Rocamadour nach Vers gelaufen. MERDE! Ich bin falsch. Etwas frustriert laufe ich zurück, ca. 7 Km unnötig gelaufen. Jetzt habe ich genug und nehme den direkten Weg, dem Lot entlang, sobald dies möglich ist.

Endlich bei Arcambal wieder am Lot und nun es wie gewünscht flach. Ich lasse es rollen, bin schliesslich ohne Verpflegung unterwegs. Die Linth Schokolade zählt wohl nicht dazu. La Roque des Arcs ist ein schönes Dorf auf der anderen Flusseite. Ein kurzes verlassen des Weges der sich lohnt, da es sonst meistens Gebüsch im Weg hat.

Nun ist Cahors in Sicht aber der Lot lässt mich erst bei der nächsten Brücke hinüber in die schöne Stadt.

Bin jetzt in der riesigen Catédrale Saint-Étienne in Cahors.

Nach dem Anstandsbesuch in der Kathedrale habe ich Hunger, da sehe ich beim Strassenkaffe, eine Menü Tafel und setze mich draussen an der Sonne ☀️ hin.

Übernachtung im Stadtzentrum Brit Hotel Cahors – Le Valentré ZF €70.35.-

Garmin: Pasturat – Cahors

Jetzt muss ich einkaufen, ich brauche neue Socken und das Merino Hemd muss auch ersetzt werden, beide sind durchgescheuert. Socken habe ich bekommen beim caminoloc.com ein kleiner Laden der auch Schuhe und Stöcke, T-Shirts verkauft, Wanderhemden führt er leider nicht. Nicht so schlimm, wenn ich den Rucksack anhabe, dann sieht man das Loch nicht. Auf dem Weg zurück ins Hotel ruft jemand meinen Namen, als ich mich umschaue sehe ich einen der vier 🇫🇷 winken. Die haben sich heute auch verlaufen und meinten die Beschilderung dieser Etappe, sei nicht so gut wie diejenigen vorher. Ich setze mich für ein 🍺 Leffe zu ihnen und dann verabschieden wir uns, ihr Ziel war Cahors, jetzt laufen sie zum Bahnhof und fahren heimzu.

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