Tag 65 Arthez-de-Béarn – Navarrenx

Wenn man um 21h schon im Bett liegt, dann kann man auch früh aufstehen. Als ich um 6h im vollen Dreierzimmer ausgeschlafen erwache, gehe ich schnell ins freie Bad, dann muss ich das Kissen und das Leintuch abziehen für die Wäsche. Anschliessend packe ich meinen kleinen Rucksack und gehe um 6:45h zum 🇫🇷Frühstück ☕️🥖 und Konfi. Zum Glück stimmt das Wetter wieder. Um 7:30h verlasse ich bei fast blauem Himmel 🌤⛅️10°C die Herberge ohne WiFi. Beim Hotel de Ville habe ich gute Aussicht, als erstes sehe ich die Pyrenäengipfel mal von der Ferne, dann kann es nicht mehr so weit sein bis Saint-Jean-Pied-de-Port. Schliesslich bin ich in drei Tagen dort.

In Aragnon überquere ich die Brücke über „Le Gave de Pau“

Nun versuche ich in Maslacq einen offenen Laden zu finden, Glück 🍀 gehabt, es gibt ☕️ und Kaugummi. Beim Dorfausgang komme ich an einem interessanten Flyer vorbei.

Es geht heute zwar meistens flach, hat aber trotzdem knackige Anstiege drin, aber die sind inzwischen meine Stärke. Kurz vor dem Kloster „Abbaye de Sauvelade“ hole ich die drei, die eine halbe Stunde vor mir gestartet sind, wieder ein.

Nachdem ich über die römische Brücke gelaufen bin, komme ich in Sauvelade direkt beim Restaurant an, die Gelegenheit für ☕️ und🍺 Pause.

Beim Weiler Bugnein hat es Tiere, 🌺 Blumen und wieder gute Sicht auf die Pyrenäen.

Kleinere 🐑 🐑 🐑 🐑 Schafherde in Méritein, einem Vorort vom Etappenziel.

Navarrenx wurde von den Königen von Navarra zu einer grossen Festungsanlage ausgebaut, die sich dann während der Hugenottenkriege bewährte, die Franzosen belagerten die Stadt während längerer Zeit erfolglos. Die Befestigungsanlagen sind noch gut erhalten und geben Stoff für eine ausgiebige Besichtigung, und auch die Kirche Saint-Germain lohnt sich, besichtigt zu werden.

Als erstes steuere ich ein Restaurant an, alle Schattenplätze sind besetzt, ist mir egal, so trinke ich mein Bier 🍺 an der prallen ☀️ Sonne und bestaune die Fantasie der Franzosen im Zusammenhang mit der handgemalten Autonummer beim Jaguar Type-E.

Da das Zimmer um 14h noch nicht bereit ist, gehe ich barfuss raus und setze mich mit dem halben Baguette und dem Fois Gras de Canard auf eine schattige Bank und esse genüsslich. Anschliessend zurück zum Restaurant, diesmal ist ein Platz im Schatten frei, nun bestelle ich einen Coupe mit drei Kugeln und geniesse das süsse Nichtstun.

Auf dem Rückweg sehe ich Romeo, und wir trinken zusammen ein 🍻 Bier.

Vor dem Znacht, machte ich mich auf Motivsuche. Ich fand ein paar Schilder und das Haus von Henri Lefebvre

Übernachtung im Gîte Relais du Jacquet für ZHP €39.60 alleine im Zweierzimmer.

Garmin: Arthez-de-Béarn – Navarrenx

Das gemeinsame Nachtessen fand um 19:30h statt, zusammen mit drei 🇨🇦Québécois, zwei Frauen und einem Mann aus Quebeq. Nach dem Znacht spazierte ich nochmals zur westlichen Stadtmauer. Dort traf ich auf Romeo bei seiner täglichen Runde, wir stiegen miteinander hoch und erwischten den idealen Zeitpunkt für ein paar Bilder.

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