Tag 71 Irun – San Sebastián

Nach der Regennacht hat es etwas abgekühlt. Gut ausgeruht gehe ich ohne Frühstück schon um 6:35h bei 15°C los. Die Sonne ☀️ steht auch gerade auf. Als erstes muss ich mich an die neue Art der Markierung gewöhnen.

Eine Gruppe Läufer rennt vorbei, ich hänge mich dran, auf eimal merkt es der Hinterste und meint ungläubig el Camindo zum Vordermann, der dreht sich um und guckt mich komisch an.

Nun bin ich bereits oberhalb Pasaia, die erste Hügelkette ist geschafft. Am Hafen angekommen sehe ich, dass es keine Brücke hat, sondern die Fähre ⛴ benützt werden soll.

Kaum drüben finde ich einen Hydranten mit kleinem Wasserhahn 💦, die Gelegenheit die Flaschen nachzufüllen. Warum auch immer, Pilger wandern offenbar gerne über Hügelzüge, der nächste ruft. Beim Aufstieg über Treppenstufen überhole ich zwei Pilgerinnen mit grossem Rucksack. Oben bietet sich ein schönes Panorama.

Schöne Trails zum Teil mit Steinen gespickt, aber das scheint die entgegenkommenden Jogger nicht zu stören.

Ein interessantes Schild weckt meine Aufmerksamkeit. Da hat es ein zweites mit Bienvenidos Welcome ich laufe näher, als der Hausherr aufsteht und nach meinem Begehren fragt, merke ich das dies kein Restaurant ist. Er wechselt auf Englisch und fragt, was ich denn gerne gehabt hätte, als ich Kaffee ☕️ sage, meint er, kein Problem, ich soll mich setzen. Ich bekomme meinen Kaffee und er will wissen, woher ich komme und wohin ich gehe. Wir unterhalten uns auf Englisch und dann frage ich ihn, womit mich die Entgegenkommenden jeweils begrüssen, denn es ist weder hola noch buenas dias. Er meint, das sei Baskisch und erklärt mir die Begriffe und deren Scheibweise: Epa / egun on / Kaixo

Es ist nicht mehr weit nach San Sebastián und der Vorteil, wenn man von oben kommt, ist der Überblick.

Bei der Iglesia de San Ignacio de Loyola findet gerade eine Hochzeit statt, ich nutze die Chance.

Dann setze ich mich ins Strassencafé und bestelle ein Bier 🍺 und einen sehr delikaten Ensaslada Queso de Cabra (Letuchs, Tomate, Cebolla, Nurces, Jamón de Pato, Balsamico de Modena y Queso de Cebra), klar am Schluss noch einen ☕️ Kaffee. Dann mache ich mich auf die Suche nach meiner Herberge. Die ist in etwa 2.5 Km Entfernung, auf einem Hügel, ACH NE!, wenn ich das vorher gewusst hätte. Nun ja, dann stapfe ich wieder hinauf. Es dauert eine Weile, bis ich dann dort mitten im Wald bin. Meine Loge heute im Green Nest Hostel Uba Aterpetxea im 6er Zimmer ZoF €19.-

Garmin: Irun -San Sebastián

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