Tag 72 San Sebastián – Zumaia – Itziar

Gut ausgeruht geht es sehr früh los. Es ist erst 5:00h, als ich mich auf den Weg mache, es ist zwar noch dunkel, aber es herrscht eine angenehme Temperatur. Als ich unten in der Stadt bin, begegnen mir viele junge Leute, die vom Ausgang kommen. Im ersten offenen Café bestelle ich café con leche ☕️ und eine leckere Schoggirolle.

Am Strand hat es auch noch Partyvolk, das gerade ein Lokal verlässt. Die Policia ist auch mit dem Wagen vor Ort. Der Weg führt durch einen gepflegten und bunten Tunnel. Zum Monte Igeuldo steigt es steil hinauf auf 200m, voll in den Nebel.

Ich laufe durch den Nebel, aber hier oben ist er weniger dicht, als angenommen und er löst sich auf.

Über Orio schwebt auch noch Nebel. Dieser historische Weg hinunter nach Orio, ist der längste noch mit Steinen belegte Pfad hier in der Umgebung. Im Zentrum gönne ich mir einen Kaffee ☕️ dazu zwei kleinen Brötchen mit Butter und Konfi. Als ich über die Brücke des Rio Oria laufe, kommt mir eine Gruppe 🚴🏾 🚴🏾 🚴🏾 🚴🏾 entgegen.

Unterwegs habe ich mir einen Bambusstock beschafft, da meine kleine Rebrute von einem Kind mitgenommen wurde. Auch bei Zarautz hat es noch Nebel, da mach ich kurz Pause mit meinem Standard. Merke: wenn es irgendwo hinunter geht, dann geht es irgendwann wieder hinauf.

Von hier oben bietet sich ein sehr schöner Ausblick auf Getaria, das kleine Hafenstädtchen. Diese Steinwege sind ein Grund, warum ich gerne mit den Wanderschuhen unterwegs bin. Mit den Trail-Schuhen müsste ich anders laufen, da diese Spitzen sonst schmerzen.

Nun komme ich nach Zumaia, es liegt da unten – wie die Leute am Strand.

Ich laufe den gelben Pfeilen nach direkt zur Pilgerherberge, diese öffnet die Pforte leider erst ab 15h, eine Pilgerin zeigt mir interessante Bilder vom zweiten Strand, den will ich mir ansehen. Aber erst wird der Hunger gestillt. Das mache ich im Strassencafé, bestelle mir ein cerveza und frage nach comer. Der Kellner gibt mir einen Tipp, es gibt Calamares, frisch vom Hafen.

Dann laufe ich zum Strand mit den interessanten Gesteinsschichten. Dort sehe ich ein Hotel und schaue, was es kostet, aber schade schon ausgebucht. Irgendwie passt es mir nicht so lange zu warten, bis die Pilgerherberge um 15h aufmacht. Ich finde im Booking.com etwas Besseres, das erst noch sechs Kilometer näher an Santiago ist. Da laufe ich heute noch hin, es liegt direkt am Jakobsweg.

Übernachtung heute im Agroturismo Erlete Goikoa ZF €50.10 Nachtessen ist im nahe gelegenen Restaurant, da sie hier nur Frühstück anbieten. Leider ist es geschlossen. Als ich das erzähle, nimmt mich die Familie prompt mit ins nächste Restaurant und wir essen dort gemeinsam am Tisch, danach fahren wir wieder heim.

Guy Drayson y Eli Bereciartua: Gracias por la hospitalidad y la cena común en el restaurante.


Garmin: San Sebastián – Zumaia

Garmin: Zumaia – Itziar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s