Tag 80 Santander – Santillana del Mar

Gut ausgeruht gehe ich wieder ohne Frühstück weg. Bereits um 5:35h verlasse ich das Hotel. Es ist noch dunkel draussen, der Sonnenaufgang ist erst um 6:36h, die Temperatur noch kühle 12°C, aber dafür ein klarer Himmel. Nach 40 Minuten finde ich eine Tankstelle mit Café und bestelle ☕️+ Sobao y un Zumo natural Naranja. Kurz danach bin ich im Vorort Peñacastillo. Ab dort verlasse ich die Strasse und es werden Feldwege und Pfade, bis ich zum nächsten Ort komme.

In Santa Cruz de Bezana ruft jemand meinen Namen, es ist Manuel, wir laufen zusammen weiter nach Mompia, von dort geht es nach Boo de Piléagos, wo uns der Fluss Rio Pas den Weg abschneidet. Dafür gibt es zwar die Strasse mit Brücke, aber dies mit grossem Umweg. Wir nehmen die illegale Abkürzung über die Eisenbahnbrücke «Puente de Mogro» hinter dem Weiler Boo, die zwar genügend Platz für Fussgänger lässt, aber eigentlich nicht offiziell als Fussweg freigegeben ist. Von beiden Seiten sind soeben zwei Züge 🚂 durchgefahren. Das lässt uns genügend Spielraum, um illegal darüber zu wandern.

Nach dem Bahnhof hat ein Lokal offen, und wir gehen hinein. Manuel bestellt das richtige 🇪🇸 Frühstück Vino tinto Beronia (Rijoa), tortilla de patata y pan. Als wir weiter wandern, merkt er nach einem halben Kilometer, dass er sein Ladekabel stecken lassen hat und geht alleine zurück. Ich erhöhe mein Tempo und laufe weiter und erfreue mich an schönen Blumen, Zitronen und mehr.

In Cudón kaufe ich mir zwei Bananen, diese sind mit meinem Zahnweh besser zu kauen. Ab jetzt kommt eine endlos lange Gerade, als Begleitung zwei rote Röhren. Nicht gerade ein verträumter Wanderweg, aber es ist flach und ich komme gut vorwärts hier. Nach dieser trostlosen Strecke überquere ich die Eisenbahn auf einer Fussgängerbrücke und bin in Requejöada, wo es das verdiente 🍺Bier gibt.

Nach der Brücke über den Rio Besaya hat es mich wieder auf dem falschen Fuss erwischt. Schon wieder bin ich fast falsch gelaufen, ein Anwohner hat mich gerettet und auf den richtigen Pfad gewiesen. Ursache ist, dass der Weg in den beiden Apps GPS-Tracks und im OsmAnMap anders verläuft, als die gelben Pfeile anzeigen. So komme ich nach Queveda, es ist fast 12h und der Hunger ist schon da. Da sehe ich ein Restaurant, gehe hinein und bestelle mir ein grosses 🍺Affligem und erfahre, dass es das Menü erst ab 12:15h gebe. Die Bestellung nimmt der Kellner allerdings schon entgegen. So warte ich beim kühlen Bier aufs Essen. Ich habe ja Zeit, weit ist es nicht mehr bis Santillana del Mar, Luftlinie ca. 3’500 Meter.

So jetzt ist das heutige Tagesziel in Sicht Santillana del Mar hat viele schöne alte Häuser.

Übernachtung heute in der Posada Araceli grosses Einzelzimmer ZoF €40.50  Meine alte bewährte Mammut 🐘 3xdry Wanderhose hat einen Riss bekommen, der wird mir geflickt in der noblen Herberge. Entweder muss ich diese ersetzen oder ich laufe mit der leichten Mammut 🐘 weiter und kaufe mir für den Abend ein paar leichte Leinenhosen.

Garmin: Santander – Santillana del Mar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s