Tag 88 Soto de Luiña – Luarca

Gut ausgeruht gehe um 7h aus dem Hause. Temperatur 15°C wieder bedeckt ☁️, aber mit 89% weniger feucht. In der Bäckerei kaufe ich zwei Brötchen und wundere mich über den Preis und das Gewicht. Da ist etwas drin, es schmeckt nach Fleisch, bei uns würde man es wohl als Wurstweggen verkaufen. Kaum bin ich bei Llanorrozo von der Strasse abgebogen, fährt mir ein Auto in den Waldweg nach. Der Fahrer meint, ob ich wirklich den Bergweg gehen wolle, der sei viel strenger und es habe ¡NADA! unterwegs, kein Wasser 💦, keine Verpflegung, wirklich nix und da sei vermutlich heute auch Nebel, was das Wandern nicht vereinfache. Da entschliesse ich mich dann doch für den leichteren Küstenweg. Aber auch der hat es in sich, denn bei jedem Bach geht es hinunter und wieder hinauf und das auf recht ungepflegten Karrwegen.

Erster Kaffee ☕️ in Novellana mit Orangen 🍊 Saft und Kaffee ☕️. Die Wege sind in unterschiedlichen Zuständen. Wenn ich so die Berge betrachte, sofern man sie überhaupt sieht, dann bin ich sehr froh um diesen netten Spanier, der mich auch vor dem Nebel gewarnt hat.

Schon wieder Durst, zum Glück ein Doppeldorf  in Sicht, Ballota / Vaḷḷouta, dieses Mal gibt es ein Cola. Dann komme ich zum Rio Cabo, dieser Bach liegt in  einem schönen, tiefen Tal. Erst Absteigen zum Fluss für die Strandansicht und dann wieder hinauf, so müssen die Bilder verdient werden.

Nach dem erneuten Aufstieg finde ich ein cooles Schild, das mich an mein Patenkind Corina erinnert. In Cadavedo – streckenmässig etwa Halbzeit – trinke ich erst einen Kaffee ☕️ und dann esse ich ein Sandwich, dazu trinke ich ein grosses dunkles bayrisches Bier 🍺, dann noch einen Kaffee ☕️ zum Abschluss. Jetzt wird es wirklich Zeit, die Regenjacke bereitzumachen, denn draussen donnert es bereits, und es sind sicher noch 17 Kilometer zu wandern.

Die lustige Figur kann meine Laune nicht lange verbessern, bei Regen überquere ich den Rio Esva und stapfe missmutig vor mich hin, es geht noch eine ganze Weile, da die Strasse sich durchs Tal schlängelt und es nicht soviele Brücken hat wie die Autobahn oberhalb.

Nach langem im Regen Laufen bin ich oberhalb vom Strand El Cueto, dann endlich komme ich in die Gegend von Luarca, da lässt der Regen nach und ermöglicht mir einen Blick auf das Städtchen Luarca.

Übernachtung heute im Hotel La Colmena ZoF €35.-. Kaum im Zimmer merke ich, dass kein Wasser kommt. Der Hotelier meint etwas von 10 Minuten, aber vermutlich war das eher eine spanische Zeitangabe. Naja, irgenwann kam dann Wasser und ich konnte die Regendusche geniessen. Vor dem Znacht noch schnell ans Meer 🌊 und dann essen bestellen: Lubina a la plancha y un copa 🍷vino tinto.

Garmin: Soto de Luiña – Luarca

3 Gedanken zu “Tag 88 Soto de Luiña – Luarca

  1. corina Juni 13, 2017 / 10:45 pm

    sehr cooles schild, ja!
    von regen oder nebel ist hier gar nichts zu merken, wir fangen langsam schon an zu vergessen, wie das war… hier in der hitze, mit sonne und warmem wind. da koennt ich dir schon was rueber schicken, fuer ‚freundlichere‘ fotos;-) ganz liebe gruesse ausm osten, geniesse das truebe wetter ein bissl fuer mich – ich mag das ja.

    Gefällt mir

    • elCaminohike Juni 13, 2017 / 11:22 pm

      Danke die Temperatur ist für mich noch OK. Am Wochenende soll es aber auch bis 35°C werden, das ist keine Temperatur mehr zum Wandern eher zum Baden.

      Gefällt mir

  2. Sonja Juni 14, 2017 / 7:14 pm

    Du hast es ja bald geschafft, groses BRAVO

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s