Tag 93 Vilalba – Baamonde – Miraz

Ich gehe mit Jan 🇳🇱 und Peter 🇩🇰 zum Nachtessen in die empfohlene Kneipe, richtig Lust auf ein Menü habe ich allerdings nicht. So gebe ich mich mit einem Salatteller zufrieden. Da Peter keinen Alkohol trinkt, haben Jan und ich mehr von der Flasche. Um 22h ist Lichterlöschen und Zeit zum Schlafen. Wir wollen morgen eher früh losziehen und die 20 Km hinter uns bringen bevor die Hitze kommt. Es sind schliesslich 36°C angekündigt und meinen Motor mag ich gerne nicht überhitzen. Der mag es am liebsten zwischen 8°C bis 20°C, um Leistung zu bringen.
Erstaunlicherweise war es relativ ruhig im Schlafsaal, und ich habe gut geschlafen. Um 5h läutet ein Wecker, nicht meiner, denn ich habe keinen gestellt. Aber jetzt bin ich schon wach, da kann ich auch aufstehen und ins Bad gehen. Waschen, Sonnencreme auftragen und zurück, um den Rucksack zu packen. Dann die Wegwerf-Bettwäsche entsorgen. Beim Ausgang steht ein Kaffeeautomat, den benütze ich, damit ich etwas zu trinken habe zum Müsli-Riegel. Schon um 5:50h verlasse ich die riesige Herberge, die Temperatur ist bereits bei 15°C, aber es liegt noch Nebel über dem Städtchen. Ich zottle los und will die OsmAnd Map App checken. Aber das iPhone 📱 ist abgestürzt und Power OFF! Nach dem Restart sehe ich, dass ich eine Abbiegung nach links verpasst habe. Das macht nichts, meine Strasse führt auch zum Weg. So laufe ich dahin- immer auf der Suche nach Kaffee – durch die Pampa. Weder rechts noch links ist irgend etwas. Als ich wieder einmal die Hauptstrasse kreuze, sehe ich ein Restaurant, aber nein, es ist „noch“ geschlossen. So komme ich zur Kirche San Xoan de Alba, wieder mit so einem Friedhof. Die Kilometer schrumpfen langsam.

Der Nebel heute ist beständiger als gedacht. Ich bin schon fast am Ziel in Baamonde, wo, wenn ich morgen abmarschieren werde, die 100er Grenze unterschritten wird.

Die Herberge macht erst um 13h auf. Ab ins Restaurant zum Zmorge, es gibt: cafe con leche, dos Pulgas, Zuma Natural y un Caña zum Schluss. So gestärkt will ich heute die 15 Km nach Miraz auch noch machen. Das wäre die Etappe für morgen gewesen, also plane ich wieder um. Kurz noch Wasser 💦 nachgefüllt und los geht’s mit schnellen Schritten, denn jetzt scheint die Sonne ☀️ schon kräftiger. Zuerst etwa drei Kilometer der Strasse entlang, dann über die alte Brücke und endlich bin ich auf unbefestigtem Weg, die Füsse danken es.

Immer wieder Strasse und dann ohne Schatten, so wird es richtig heiss. Bei Estrada de Friol, Santa Locaia de Parga trinke ich ein kühles Cola. Weiter auf heissem Belag und zwischendurch kühlere Waldwege. Dann erreiche ich Seixón de Abaixo, die Kapelle übersehe ich, aber das Restaurant nicht. Ich esse Tortilla und trinke dazu ein 🍺 Bier.

Übernachtung heute in der privaten Pilger Herberge O Abrigo €10.- im 22er Zimmer. Als erstes gehe ich 🚿duschen,  die zwei sind gut und sauber. Da merke ich, dass ich meine neue „Abendhose“ von Zara €40.- auf dem Bett in Vialba vergessen habe. Mir bleibt nix anderes übrig, als die leichte Wanderhose wieder anzuziehen. Das Problem werde ich in Santiago wieder lösen können, indem ich mir neue kaufe.

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Garmin: Vilalba – Baamonde

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Garmin: Baamonde – Miraz

Die Deppen von GARMIN haben die Webseite so angepasst, dass ich die Wochentage nicht mehr verschieben kann und das Summary sehe. Wird dann später nachgereicht!

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