Garmin Pilger Statistik

Es hat mich selbst Wunder genommen, was so alles zusammenkam an Kilometer und sonstige Angaben aus der Garmin Uhr bei meiner Pilger Reise. Da sind bei den 134 Aktivitäten auch solche dabei wo ich die Uhr fälschlicherweise gestoppt hatte und es darum mehr als eine pro Tag gegeben hat. Die Kilometer Angaben sind aus den Aktivitäten, wohingegen sich die Schritte aus den Aktivitäten und dem Rest des Tages zusammensetzten. Dies bedeutet, man kann die Schritte nicht einfach auf die aufgezeichneten Kilometer übertragen, weil dort die abendlichen Spaziergänge fehlen.

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18. März bis 16. Juli 2016

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An dem Tag mit der grössten gewanderten Distanz 47.65 Km kamen insgesamt 67’683 Schritte zusammen.

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Konstanz Pilgerpass komplettieren


Heute, an diesem schönen Sommertag, haben Brigitta und ich eine Zugsfahrt 🚆 nach Konstanz gemacht, um den Pilgerpass mit dem fehlenden ersten Stempel zu komplettieren.

Als Danke dafür, gab es ein leckeres Mittagessen im Steigenberger Inselhotel am schönen Bodensee.

img_3814Ein Spaziergang in der Stadt führte uns auch am Rathaus vorbei.img_3829

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Diese Kilometerangaben auf der Tafel stimmen vermutlich schon, ich hatte in Santiago de Compostela bereits 2’540 Km, dies aber mit dem Umweg über Rocamadour und das Vallée du Célé.

Zuhause 🏡 Goodbye 👋

Am Flughafen wurde ich von meiner Frau überrascht, ich hatte nicht erwartet, sie um diese späte Zeit hier zu sehen. Nach dem freundlichen Empfang, gings mit dem ÖV 🚊🚍 heim. Nun bin ich wieder Zuhause und gewöhne mich an die täglichen Rituale hier. Rasen mähen und alles was sonst noch so anfällt, wie Poststapel abarbeiten und erledigen.

Meinen treuen Leserinnen und Lesern wünsche ich auch schöne Erlebnisse und Erfahrungen, Erinnerungen, von denen man später noch zehren kann.

👋 Bye Bye 👋  Auf Wiedersehen 👋

Tag 121 Porto 🛫Heimreise 🛬

Heute sind wir spät aufgestanden und haben unser letztes Frühstück im Hotel genossen. Dann haben wir uns im Zimmer über die SWISS  😡genervt, die uns erst gegen Aufpreis 💺 💺 Sitze nebeneinander auswählen lässt und uns dann aus operationellen Gründen umbucht. Gegen Mittag checken wir im Hotel aus. Die wenigen Sachen sind schnell gepackt und werden beim Empfang deponiert, damit wir nochmals unbeschwert in die Stadt können. Erst ein Metro-Ticket lösen, am besten eine Tageskarte mit zwei Titeln. Dann fahren wir damit mit der Metro zum casa da musica, um dessen Architektur zu bestaunen.

Anschliessend fahren wir mit dem Bus 201 zum Museum und Jardim de Serralvas, der Busfahrer klärt uns auf, dass eine Karte nur eine Person berechtige. Damit ist die zweite Tageskarte dann für Morgen oder für die Katze. Naja bei der VBZ hätte ich eine Busse bezahlt, hier löse ich das fehlende Ticket im Bus nach. Der überaus zuvorkommende Chauffeur zeigt uns an, wann wir aussteigen müssen.

Wir entscheiden uns, nur Tickets für den riesigen Park zu lösen und gehen dann spazieren

Anschliessend zurück zum Hotel, das Gepäck abholen und hinaus aus der schönen Stadt zum Flughafen und das machen, was alle gerne machen. Erst einchecken am SWISS Schalter, dann WARTEN und die Zeit totschlagen, bis der Flug LX 2065 aufgerufen wird.

Nun sitzen wir beide im ✈️Flieger, zurück in die Heimat. Laura erwartet ab Donnerstag die Arbeit und ich habe auch schon Termine, die wahrgenommen werden müssen. Ich freue mich heute am späten Abend Brigitta 💞 endlich wieder in die Arme schliessen zu können.

Tag 120 Porto Spaziergang

Heute sind wir spät aufgestanden und zum Frühstück in die Stadt ins Zenith – Brunch & Cocktails und waren prompt zu früh dort, die öffnen erst um 10h. Weiter nicht schlimm, da ich meinen ersten Kaffee ☕️ auch an einem andern Ort draussen trinken konnte. Die zwei frisch gepressten Orangensäfte waren lecker. Kurz nach 10h waren die Angestellten am Vorbereiten zum Öffnen, das bot Gelegenheit in den Kleiderladen zu schauen. Ich suche ja immer noch eine leichte Leinenhose. Fehlanzeige, und Baumwolle will ich nicht, aber ein weisses Leinenhemd passte mir. Inzwischen war das Lokal endlich offen, und wir konnten uns setzen.

Danach versuchten wir zwei, das Art-Quartier zu lokalisieren. Entweder schlafen die Künstler alle noch, oder unsere Suche war einfach am falschen Ort. Lauras Sperberaugen sehen einen Kleiderladen, da müssen wir unbedingt hinein, sie zeigt mir ein Hemd, das ihr aufgefallen ist, und ich probieren muss. Dann noch ein zweites und die Hose dazu. Als sie mir eine weitere – kurze – Hose bringen will, lehne ich dankend ab. Wir verlassen den Laden mit dem Fang des Tages, das eine Hemd war erst heute geliefert worden. Es ist toll, eine Tochter zu haben, die sich so um den Vater kümmert in ihren Ferien. Später fanden wir noch einen schönen Laden A Vida Portuguesa in einem wunderschönen alten Haus.

Ach, wie die Zeit auch mit Nichtstun vergeht, es ist schon Mittagszeit. Laura möchte gerne im Restaurant Book essen. Mit Google Maps stellen wir fest, dass wir bereits in der richtigen Strasse sind und sich das Book zwei Häuser weiter vorne befindet. Heute ist Samstag und Brunch-Tag, aber das passt uns nicht, so gehen wir ins Ostras Coisas und bestellen schmackhaften Rodovalho für uns beide. Zum Aperitif ein Bier, zum Fisch 🐟 Weisswein und nach der Creme Brûlée noch einen Kaffee ☕️ dazu runden das feine Mittagessen ab.

Als wir zum Hotel zurückkehren, ist in der Fussgängerzone viel Betrieb und etwas weiter ist Folklore angesagt.

Unser Nachtessen nehmen wir heute im Hotel ein, am Wochenende gibt es ein fünf Gang Überraschungs-Menü. Ich nehme noch eine dreier Degustation Wein dazu, Laura bleibt beim Mineralwasser. Zuerst wird uns eine Pilzschaumsuppe aufgetischt. Es folgt eine gedämpfte Tomate 🍅 gefüllt mit Feta Käse und Reis. Es folgt smoked Octopus 🐙mit Algen in der Bento Box. Anschliessend wird uns ein Koel (Eudynamys) / cuckoos) auf Karottenmousse serviert. Als Zwischengang wird uns ein Zitronensorbet mit Wodka aufgetischt. Der grossartige Hauptgang ist Lachs mit Kartoffelstock/Sellerie Purée und karamellisiertem Gemüse. Als Dessert bekommen wir Pear 🍐 & Apple 🍎 Pie Crumble mit Weinbeeren/Rum Glace. Zum krönenden Abschluss trinke noch einen 2009 Portwein, der bis 2013 im Fass war.

Tag 119 Porto Ausflug

Heute ist ein Ausflug zu den Los Passadiços del Paiva geplant, wobei die Planung etwas mangelhaft war. Nach dem Frühstück liefen wir zu Hertz, in der Annahme ein Auto zu mieten. Die Frau meinte, es seien bereits alle weg, aber etwas weiter oben habe es noch eine lokale Vermietung. Das Glück 🍀 war uns hold, wir konnten einen Renault mit GPS und Handschaltung mieten. Formalitäten erledigt, der nette Mann zeigte, wie man das GPS programmiert, und ich konnte losfahren. Nach knapp zwei Stunden waren wir in Areinho auf dem Parkplatz, dem Ausgangspunkt der Wanderung. Am Kiosk noch zwei Riegel und zwei Wasserflaschen gekauft und weg waren wir. Es geht aufwärts und es ist warm, ein Parkaufseher meint, dass es unterwegs nichts hat. Meine Warnlampe 🚨geht an, doch da kommt noch ein Kiosk. Laura läuft inzwischen weiter, ich kaufe nochmals zwei Wasser und zwei kleine Sandwiches und laufe ihr nach zu den Treppen.

Es geht 150 Höhenmeter hinauf und hinten langsam talwärts, aber dann kommen auch dort eine ganze Menge Treppen.

Später folgt noch eine Hängebrücke, die man aber nicht überqueren muss, um ans Ziel Espiunca zu kommen.

Sitzplätze sind hier auch rar, so essen wir unsere Sandwiches auf dem Holzsteg sitzend. Da wir flussabwärts  laufen, kommen wir gut voran, und es dauert nicht mehr lange und sind wir beim Kiosk auf der Gegenseite.

Gerne hätte ich ein Bier 🍺 genommen, aber ich bin ja mit dem Auto 🚗 unterwegs und bestelle einen Eistee und noch mehr Wasser. Dann setzen wir uns ins Taxi und werden zurückchauffiert zum Parkplatz, wo das inzwischen gut geheizte Auto wartet. Alle Türen auf und Quarantäne-Zeit abwarten, ich bin froh um meine langen Hosen, als ich absitze.

Garmin: Paiva Walkways Areinho – Espiunca

Tag 118 Porto 

Heute war ein richtiger Ferientag, erst das Frühstück geniessen im Restaurant der Hotelfachschule. Dann durch die hügelige Stadt bummeln. Unser Ziel: mit dem Tram 🚋 #1 zur Mündung des Douro (Forte de São João da Foz do Douro) fahren. Erst nehmen wir die Metro, dann laufen wir wieder hinauf zum Batalha (Funicular) und fahren damit hinunter zur  Station Ribeira. Diese Standseilbahn wird gegen Schluss immer steiler und bietet einen guten Blick auf die Bogenbrücke Ponte Dom Luís I.

Blöd ist nur, das Tram fährt gar nicht auf dem Flussniveau, sondern eine Strasse weiter oben. Egal, dann halt wieder hinauf. Als wir die Menschenmenge sehen und das kleine Tram, vergessen wir die Idee und nehmen den Bus 🚌 #500. Es ist nicht Zürich, die Frequenzen sind hier merklich geringer. Als er kommt sind wir zwar nicht viele, die einsteigen, aber alle Sitzplätze sind bereits belegt und viele Stehplätze auch. So fahren wir zu unserem Ziel und wandern dem Strandweg entlang nach Norden – wie die Pilger auch. In einem Restaurant setzen wir uns in bequeme Stühle und trinken etwas. So gemütlich beobachten wir das Strandleben. Die allermeisten liegen braungebrannt, hinter vor dem Sandwind schützenden Tüchern herum. Im kühlen Atlantik ist selten jemand, wenn dann eigentlich nur die 🏄🏿 Surfer mit Anzügen. Als die Gläser ausgetrunken sind, spazieren wir im starken Wind weiter, nach einer Weile meint Laura, sie habe kalt. Da es sowieso Zeit ist fürs Mittagessen, setzen wir uns hinter schützende Glasscheiben und geniessen unser Essen, (ich) mit dem dazugehörigen 🍺Bier

Anschliessend spazieren wir weiter dem Strand entlang bis zur Metrostation Mercado in Matosinhos und fahren direkt zurück zum Hotel. Zum Abendessen wollen wir ins Restaurant Flow, als wir ankommen, sehen wir, dass es erst ab 20h geöffnet ist. Die Zeit warten wir im nächsten Strassen-Café ab. Um 20h nähert sicher ein nicht endend wollender Menschenstrom, der ins Restaurant strömt. Als wir versuchen, uns denen anzuschliessen, werden die Türen geschlossen. Privatanlass ist das Argument, aber eine Reservation für morgen Abend können wir noch hinterlassen. Ganz in der Nähe essen wir in einem kleinen Lokal auch vorzüglich.