Tag 106 Padrón – Caldas de Reis

Mit dem Einschlafen war es so eine Sache, denn es war ja Freitag und die Spanier sitzen gerne draussen und haben es lustig miteinander. Im Zimmer war es eigentlich erstaunlich ruhig, aber es war auch nicht voll. Der Wecker war auf 6:15h gestellt, aber ich bin schon um 5:40h wach geworden, weil drei Pilger sich bereit machten. So muss ich mich nicht beeilen, das 🇪🇸 Frühstück gibt es ab 6:30h. Während ich bereits am Essen bin, kommt Mercedes 🇪🇸 aus Stockholm dazu, sie hat heute ihren letzten Tag auf der Strecke Porto – Santiago. Anschliessend wird sie ihre Familie in San Sebastián besuchen. Das Wetter ist schön mit ⛅️Wolken, als ich um 7h bei kühlen 12°C durch die grosse Allee wandere. An deren Ende steht die Statue von Camilo José Cela (Camilo José Manuel Juan Ramón Francisco de Jerónimo Cela Trulock, * 11. Mai 1916 in Iria Flavia, Gemeinde Padrón, Provinz A Coruña; † 17. Januar 2002 in Madrid) Träger Nobelpreis für Literatur 1989, sein Stil wurde als „Tremendismo“ bezeichnet.

Mal schauen, wann ich auf Lee treffen werde, sie kommt mir entgegen, von der Herberge in Caldas de Reis. Nach 8 Km treffe ich sie mitten im Wald und nirgends eine Bar für einen letzten gemeinsamen Drink. Sie hat drei Gelegenheiten ausgelassen, aber nun kommt keine mehr, von dort, wo ich hergekommen bin. Wir verabschieden uns und wandern beide weiter. Mir kommt eine ganze Klasse entgegen.

Für mich hat es eine Bar in O Pino, die geöffnet ist, da trinke ich Kaffee ☕️ 🍊-Saft und esse etwas „ichweissnichtwas“, aber geschmeckt hat es mir. Es geht nicht lange und eine nächste Pausen-Gelegenheit kommt, es hat zwar nur Automatenkaffee, aber der tut es auch, zusammen mit einem KitKat. Da kommt eine Gruppe junger 🇵🇹 und setzt sich hin für eine Pause.


Radfahrer 🚴🏾 hat es viele hier, erst kommt mir eine Familie gemütlich entgegen, dann aber eine eher sportliche Gruppe. Mir ist nicht ganz klar, ob man die beiden kleinen 🐶 🐶 schon als Wachhunde bezeichnen kann, gehört habe ich sie jedenfalls.

Die heutige Etappe nähert sich dem Ende, bis Caldas de Reis ist es nicht mehr weit. Hier ist man nie alleine, immer wieder kommt jemand, erst eine Gruppe Pilger, dann eine Familie mit Wagen und einem grösseren Mädchen darin. Es geht unter der schön geschwungenen Brücke durch.

Nach dem Überqueren der römischen Brücke bin ich im Zentrum und trinke als erstes ein Bier 🍺 und mache mich anschliessend auf die Suche nach einer günstigen Herberge.

Gegen Abend zeigt sich die Sonne ☀️ und es wird richtig schön, ein Vorgeschmack für den morgigen Tag. Der Brunnen speit übrigens recht warmes Wasser.

Übernachtung heute im Albergue O Cruceiro allein im Zweierzimmer  ZoF €20.-

Garmin: Padrón – Caldas de Reis

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