Tag 98 Ruhetag 😴Santiago de Compostela

Gestern habe ich am Mittag im Hotel im Commendor das Pilgermenü gegessen.

Dann am Abend wollte ich mit den neuen Hosen und Hemd ins Paradores Restaurant, aber das war ausgebucht. So habe ich mir für heute Abend ab 20h einen Tisch reservieren lassen. Da habe ich dann halt im Paradores „Pilgerstübli“ gegessen, was auch gut geschmeckt hat.

Gut ausgeruht gehe ich um 7:45h zum Pilger-Frühstück. Der Saal ist schon recht voll, ich schnappe mir eine Schale mit Fruchtsalat und laufe zu einem Tisch mit einem einzelnen Priester, den frage ich, ob hier noch frei sei. Er meint ja einer, denn es kämen noch zwei, aber ich dürfe mich gerne zu ihnen setzen Welche Überraschung, der eine ist Tessiner, der andere ein Franzose aus der Abtei in Conques, der dritte ein Spanier. Wir sprechen ein Gemisch von Französisch, Englisch und Spanisch. Heute werde ich ja vom Pilger-Zimmer ins Hotel-Zimmer wechseln. Da mein Zimmer noch nicht bereit ist, deponiere ich den Rucksack 🎒 in der Rezeption und entsorge die bewährten ASOLO in der dafür vorgesehenen Caritas-Box.

Dann laufe ich zur Post, besuche das Grab von Sancti Iacobi und schliesse mich den vielen Pilgern an, die die Statue 🤗umarmen. Als ich da warte, macht eine Frau ein Foto einer 🚪Tür, als ich frage, was daran so besonders sei, erklärt man es mir:  La „Porta Santa“, detta anche la “Porta del Perdono”

Als ich über den Kirchenplatz schlendere, kommt mir Julia entgegen, sie und Thorsten essen dort ihr Mittagessen. Mir wird es an der Sonne zu warm und die beiden brechen auf, um eine Herberge zu suchen. Die Pilger-Zimmer in meinem Hotel sind ausgebucht.

Anschliessend muss ich dringend ins oficina de turismo, um mehr Informationen über den Caminho Português zu erhalten, es gibt soweit ich weiss deren drei. Mich interessiert der Caminho litoral, der soll näher beim Meer verlaufen als der Caminho Português da costa oder gar der Caminho interior. Enttäuscht verlasse ich das oficina, denn alles was ich erhalten habe, ist ein A4 Blatt mit Distanz-Angaben und den Adressen, Tel.Nr. der Pilgerherbergen. Ab morgen Samstag, geht es erst mal weiter Richtung Muxia. Heute ab 18h erwartet mich ein auf spanisch geführter Dachrundgang auf der Kathedrale „Cubiertas de la Catedral“, wir sehen auch die Giganten (ca. 60Kg) , die alle vier Jahre zum Einsatz kommen.

Danach gehe ich im Paradores Restaurant dinieren. Tosta  de Sardina, Tranche de Rodaballo, Las Filloas de Slempre R., Cafe

Nachher lief ich der Musik nach und traf auf einmal Noriko wieder, die ihren freien Tag in A Coruña verbracht hatte. Morgen früh fährt ihr Zug nach Madrid, von wo aus am Sonntag ihr Heimflug startet. So ein Zufall, ich fand es noch toll, sie zu verabschieden.

Übernachtung heute im Hotel Hospedería San Martín Pinario ZF €109.50

Tag 97 Lavacolla – Santiago de Compostela

Gut ausgeruht gehe ich um 6:10h aus dem Hause. Das Frühstück nehme ich in der nächsten Bar ein, gleich vorne um die Ecke. Nach dem Kaffee ☕️ und dem frischen Zumo wandere ich um 6:30h bei 18°C und Bewölkung ☁️ Richtung Monte do Gozo, von wo aus ich – nach der Beschreibung – den ersten Blick auf Santiago de Compostela werfen kann. Als ich auf dem Hügel bin, sieht es allerdings nicht so aus, dass man etwas fotografisch festhalten könnte.

Als ich näher an die Stadt komme ist sogar Feuchtigkeit in der Luft.

Nun bin ich am Ziel meiner Träume und freue mich, dass ich es ohne Probleme geschafft habe, wenn man von der hektischen Unterkunftssuche in den Pyrenäen absieht. Das haben meine zwei Liebsten ja bestens erledigt.

Warten auf die Compostela in einer langen Schlange, endlich komme ich auch dran und erhalte das begehrte Dokument in einer festen Kartonrolle. Das Paket mit den Salomon Speedcross 3 ist auch eingetroffen. Die Schachtel kann ich wieder verwenden, um Material heimzusenden. Die treuen ASOLO haben nach 1’205 Kilometer ausgedient. Ab jetzt laufe ich als „Bruder Leichtfuss“ weiter. Übrigens, jetzt habe ich wieder eine Hose und ein passendes Kurzarmhemd dazu.

Zitat aus vivecamino.com
Die Pilgermesse findet täglich im Hauptaltar der Kathedrale von Santiago um 12:00 Uhr statt. Als Willkommensgruß wird zu Beginn der Messe die Liste mit den Pilgern, die in Santiago angekommen sind und in den letzten 24 Stunden ihre Compostela beantragt haben, vorgelesen. Nebst dem Namen wird die Nationalität und den Ausgangspunkt ihrer Wallfahrt angegeben. Im Jahre 2013 erreichte der Stadtrat von Santiago eine Vereinbarung mit dem Hotel- und Gaststättenverband und der Kathedrale, damit im Sommer immer am Freitag der Botafumeiro auch in der 19:30 Uhr Messe geschwungen wird.

Was immer darüber geschrieben wurde, die Pilger wurden nicht verlesen. Aber ich habe Glück 🍀 gehabt, denn heute Donnerstag wurde das Weihrauchfass auch geschwungen, was mir die Freitagsmesse erspart.

Übernachtung heute im Hotel Hospedería San Martín Pinario Pilgerzimmer ZoF €23.-, das Dachzimmer im vierten Stock ist zwar klein, aber für einen Pilger zweckmässig eingerichtet und die warme Dusche 🚿 war super.

 

Garmin: Lavacolla – Santiago de Compostela

🌹🌹Ich möchte mich hier an dieser Stelle bei meinen zwei 💖💖 Liebsten bedanken, dass sie mir diese Zeit geschenkt haben, das ist ja nicht selbstverständlich, wie ich aus zahlreichen Gesprächen entnommen habe.

Tag 96 Santiso – Lavacolla

Nach dem ausgezeichneten Nachtessen im klimatisierten Restaurant war die Temperatur draussen einigermassen erträglich und man konnte lüften. Dadurch wurde es auch im Zimmer besser und ich konnte schlafen. Gut gelaunt und ausgeruht gehe ich um 7:30h zum Frühstück, leider war nix mit dem feinen Brot von gestern Abend, ich musste mich mit einem Napolitano begnügen. Heute schlendere ich vom Hotel Bello vor dem Flughafen, zu dem Hotel San Paio kurz danach. Als ich um 8:30h loszottle, um die kurze Strecke hinter mich zu bringen, ist es bereits wieder ☀️ sonnig und über 20°C warm.

 

Über die Hauptstrasse laufe ich einsam zurück zum Camino del Norte. Nach dem Flughafen wird damit fertig sein, denn dort treffe ich auf den Camino Frances, mit seinen Heerscharen von Pilgern.

 

Da ich heute extrem viel Zeit habe und nix zum Wandern, setze ich mich bereits in San Paio beim ersten Café in den Schatten und beobachte die Pilger. Als ich für die Bestellung hineingehe, bemerke ich, dass viele den Stempel benützen und mache das auch. Da man für die letzten hundert Kilometer pro Tag zwei davon braucht. Der Typ mit dem Esel ist seit acht Monaten unterwegs, von Strasbourg zum Atlantik, und nun noch hierher.

 

Nachdem der Kaffee ☕️ und der frische Orangensaft ausgetrunken sind, schlendere ich gemütlich weiter und sehe einen Mann mit kleinem 🐶, der seine Packung trägt.

 

Das Hotel ist schon in Sicht, aber ich laufe erst zur Kirche, da will ich sehen wie so ein Friedhof von innen aussieht. Als ich die Treppe hinunter laufe, sehe ich ein bekanntes Gesicht. Es ist Jan, der schon früh auf den Beinen ist, er ist vom ursprünglichen Plan, in Monte Do Gozo zu übernachten abgekommen, und läuft heute doch noch bis nach Santiago. Nun sitze ich vor der Kirche, zusammen mit einer grossen Gruppe von Schülern und beobachte die Pilgerströme. Es ist schon etwas ganz anderes als auf dem Norte.

 

Nach der Hausarbeit und duschen 🚿 trinke ich im Restaurant erst ein Bier, für das der Kellner das Glas aus dem Kühlschrank holt. Dann laufe ich zur Treppe und wen sehe ich da, es ist Noriko, sie sitzt bei einer Gruppe Italiener 🇮🇹 bei einem Glas Weisswein. Probehalber ziehe ich mal den 15 Kilogramm Rucksack 🎒von einem Italiener an, aber das wäre nichts für mich.

 

Sie wandern heute noch nach Monte Do Gozo <400 Plätze €6.-> um morgen beizeiten in der Kathedrale zu sein für die Messe. Das ist genauso, wie ich es machen will, nur will ich vor der Messe das Gepäck im Hotel deponieren und die Wanderschuhe loswerden.

Übernachtung heute im Hotel Sean Paio ZoF €38.-, das Frühstück gibt es hier erst ab 7h, aber das ist mir zu spät, ich nehme Unterwegs etwas zu mir. Weit ist es ja nicht mehr bis zum ersten Ziel.

 

 

Garmin: Santiso – Lavacolla

Tag 95 Sobrado dos Monxes – Santiso

Nein, so schlimm ist es gar nicht in diesen Räumen, klar die Sägerei könnte man nachts auch abstellen, zurzeit ist es warm genug, ohne das viele Holz, das verarbeitet wurde. Relativ gut geschlafen, bin ich bereits um 5h wach, stehe auf und mache mich bereit. Die Türöffnung ist zwar erst um 6:00h, dann verlasse ich gemeinsam mit andern Wanderlustigen bei Mondschein das Monasterio Cisterciense. Es ist immer noch 19°C und heute soll ein sonniger ☀️und heisser Tag werden.

Bevor ich nun Corredoiras erreiche geht die Sonne ☀️ auf, ein erstes positives Zeichen. Das erste Restaurant am Weg hat bereits offen. Da muss ich hinein für Kaffee ☕️ mit Napolitano (Schoggirolle) und 5dl Lemonsoda, denn Trinken ist heute wichtig.

Nachdem diese Rolle verspeist ist, geht es weiter nach Boimorto, dort hat ein Café offen, so trinke ich erst einen Kaffee ☕️ und nehme ein Glacé mit auf den Weg. Der geht hier auseinander. Entweder man bleibt auf dem Camino und geht nach Arzúa, oder man nimmt – wie ich – die direkte, kürzere Variante nach Pedrouzo (Arca), das spart einige Kilometer. Die Sonne scheint jetzt schon kräftig und mir wird heiss.

Nach einem kurzen Waldstück geht es ohne Abwechslung, nur noch der Strasse entlang. Sie ist nicht so dicht befahren, aber zwei Autos und ein Fussgänger haben nicht Platz. Nach endlosen 10 Kilometer zweigt der Weg in den kühleren Wald ab. Doch diese Freude war nur kurz, weiter geht’s auf kleineren Strassen. Aber leider nicht sehr lange. Vor Sabaneiro verlassen wir den alten Weg und nehmen eine neue Variante, die auf dem Plan nicht eingezeichnet ist. So laufe ich nun über Monte dos Campos, Monte do Vilar, Traitosende, Lugar do Río ins Ungewisse. Da überholen mich drei laute 🚴🏾 🚴🏾 🚴🏾 italenische Radpilger.


Jetzt darf ich sogar auf dem Feldweg parallel zur N-634 laufen, vermutlich Richtung Flughafen und somit weiter als geplant. Sofort schaue ich mich nach Herbergen um, aber da is nix, aber auch gar nix dergleichen. Zwei 🚴🏻‍♀️🚴🏻‍♀️ rufen mir „Buen Camino“ zu und sind schon vorbei, bei der nächsten Bar brauche ich dringend ein 🍺Bier. Draussen hat es zwei 🚲🚲 und drinnen zwei 🥝 🥝 vom Norden der Südinsel, wir plaudern kurz miteinander, dann radeln die zwei weiter. Da es nicht mehr so weit ist, fahren sie eventuell heute noch nach Santiago. Sie fragen mich nach meiner Unterkunft dort, die jüngere schreibt die Adresse ab. Ich mache auch vorwärts, da die Hitze zunimmt und der Schatten seltener wird. So laufe ich zwangsweise weiter als geplant. Das hat gewaltigen Einfluss auf die morgige Etappe, diese wird nun bis zum bereits gebuchten Hotel sehr kurz werden. In Santiso sehe ich das Hotel Bello, ja es hat noch ein freies Zimmer, gut da bleibe ich nun. Gemäss Google Maps verbleiben mir morgen noch circa sechs Kilometer. Da kann ich ausschlafen und in aller Ruhe das Frühstück nehmen.

Übernachtung heute im Hotel Bello ZF €45.- Als erstes eine Dusche 🚿, dann muss ich etwas essen. Das Menü mit Dessert ist äusserst gelungen.

Es war so heiss, ich bin am Nachmittag nur noch rumgelegen und habe etwas Buchhaltung gemacht. Die Vorspeise und das Nachtessen waren ausgezeichnet, der Rotwein 🍷dazu ebenso.

Garmin: Sobrado dos Monxes – Santiso

Tag 94 Miraz – Sobrado dos Monxes

Erstaunlicherweise habe ich verschlafen, um 5h ist jemand rumgelaufen, aber das war mir zu früh, und so habe ich mich nochmals umgedreht. Gut ausgeruht erwache ich erst um 6:35h, bin einer der letzten, der um 7:05 loszieht. Es ist schon 17°C 🌤 und etwas wolkig.

Bergauf überhole ich eine Japanerin, es geht ja auch leichter 😉 ohne die 👖Abendhose. Nach 10 Kilometer kommt das Casa Roxica, da gibt’s endlich Kaffee ☕️ mit Kuchen, dann einen Bocadillo mit Cola, die Japanerin läuft aber vorbei. Nach der Pause sind meine Energiereserven wieder voll. Es geht nochmals happig hinauf, da überhole ich sie nochmals. Nun komme ich nach O Marco das Pias, im Restaurant Mesón Suso wird schnell ein Bier 🍺 bestellt. Die Frau gibt mir unaufgefordert einen Pilgerstempel und das WiFi Passwort.

Bevor ich das Dorf erreiche, laufe ich am Lagos de Sobrado vorbei. Das Wetter ist nicht optimal, aber es reicht für Fotos.

Das Tagesziel Sobrado dos Monxes ist erreicht, das Kloster ist in Sicht.

Ich geniesse das Mittagessen, einen Haussalat, zusammen mit Noriko 🇯🇵 und Yukio 🇯🇵 , später kommt noch Maxi 🇪🇸 dazu. Als feinen Abschluss gönne ich mir noch einen carajillo.

Übernachtung heute im Monasterio de Santa Maria de Sobrado dos Monxes ZoF €6.- fürs 26er Zimmer. Es hat genügend Duschen 🚿 und es ist sauber. Die Wäsche hängt schon draussen an der Sonne.

Garmin: Miraz – Sobrado dos Monxes Etwas fürs Gemüt gemacht, der Besuch bei der Peluguera €8.- hat sich gelohnt, bin bereit für die Stadt, wo ich am Donnerstag einlaufen werde.

Gross ist die Auswahl der Restaurants hier nicht, so gehe ich einfach in ein anderes als am Mittag. Meine Bestellung ist ganz einfach Cerveza grande 🍺 y Tortilla. Ich bin fast fertig mit dem Essen, da kommt Jan und setzt sich zu mir. Den ganzen Sonnenuntergang mag ich nicht mehr abwarten, die Hitze macht mich fertig.

Screen Shot 2017-07-19 at 15.49.44Garmin: Miraz – Sobrado dos Monxes

Tag 93 Vilalba – Baamonde – Miraz

Ich gehe mit Jan 🇳🇱 und Peter 🇩🇰 zum Nachtessen in die empfohlene Kneipe, richtig Lust auf ein Menü habe ich allerdings nicht. So gebe ich mich mit einem Salatteller zufrieden. Da Peter keinen Alkohol trinkt, haben Jan und ich mehr von der Flasche. Um 22h ist Lichterlöschen und Zeit zum Schlafen. Wir wollen morgen eher früh losziehen und die 20 Km hinter uns bringen bevor die Hitze kommt. Es sind schliesslich 36°C angekündigt und meinen Motor mag ich gerne nicht überhitzen. Der mag es am liebsten zwischen 8°C bis 20°C, um Leistung zu bringen.
Erstaunlicherweise war es relativ ruhig im Schlafsaal, und ich habe gut geschlafen. Um 5h läutet ein Wecker, nicht meiner, denn ich habe keinen gestellt. Aber jetzt bin ich schon wach, da kann ich auch aufstehen und ins Bad gehen. Waschen, Sonnencreme auftragen und zurück, um den Rucksack zu packen. Dann die Wegwerf-Bettwäsche entsorgen. Beim Ausgang steht ein Kaffeeautomat, den benütze ich, damit ich etwas zu trinken habe zum Müsli-Riegel. Schon um 5:50h verlasse ich die riesige Herberge, die Temperatur ist bereits bei 15°C, aber es liegt noch Nebel über dem Städtchen. Ich zottle los und will die OsmAnd Map App checken. Aber das iPhone 📱 ist abgestürzt und Power OFF! Nach dem Restart sehe ich, dass ich eine Abbiegung nach links verpasst habe. Das macht nichts, meine Strasse führt auch zum Weg. So laufe ich dahin- immer auf der Suche nach Kaffee – durch die Pampa. Weder rechts noch links ist irgend etwas. Als ich wieder einmal die Hauptstrasse kreuze, sehe ich ein Restaurant, aber nein, es ist „noch“ geschlossen. So komme ich zur Kirche San Xoan de Alba, wieder mit so einem Friedhof. Die Kilometer schrumpfen langsam.

Der Nebel heute ist beständiger als gedacht. Ich bin schon fast am Ziel in Baamonde, wo, wenn ich morgen abmarschieren werde, die 100er Grenze unterschritten wird.

Die Herberge macht erst um 13h auf. Ab ins Restaurant zum Zmorge, es gibt: cafe con leche, dos Pulgas, Zuma Natural y un Caña zum Schluss. So gestärkt will ich heute die 15 Km nach Miraz auch noch machen. Das wäre die Etappe für morgen gewesen, also plane ich wieder um. Kurz noch Wasser 💦 nachgefüllt und los geht’s mit schnellen Schritten, denn jetzt scheint die Sonne ☀️ schon kräftiger. Zuerst etwa drei Kilometer der Strasse entlang, dann über die alte Brücke und endlich bin ich auf unbefestigtem Weg, die Füsse danken es.

Immer wieder Strasse und dann ohne Schatten, so wird es richtig heiss. Bei Estrada de Friol, Santa Locaia de Parga trinke ich ein kühles Cola. Weiter auf heissem Belag und zwischendurch kühlere Waldwege. Dann erreiche ich Seixón de Abaixo, die Kapelle übersehe ich, aber das Restaurant nicht. Ich esse Tortilla und trinke dazu ein 🍺 Bier.

Übernachtung heute in der privaten Pilger Herberge O Abrigo €10.- im 22er Zimmer. Als erstes gehe ich 🚿duschen,  die zwei sind gut und sauber. Da merke ich, dass ich meine neue „Abendhose“ von Zara €40.- auf dem Bett in Vialba vergessen habe. Mir bleibt nix anderes übrig, als die leichte Wanderhose wieder anzuziehen. Das Problem werde ich in Santiago wieder lösen können, indem ich mir neue kaufe.

Screen Shot 2017-07-19 at 15.57.44

Garmin: Vilalba – Baamonde

Screen Shot 2017-07-19 at 15.50.17

Garmin: Baamonde – Miraz

Die Deppen von GARMIN haben die Webseite so angepasst, dass ich die Wochentage nicht mehr verschieben kann und das Summary sehe. Wird dann später nachgereicht!

Tag 92 Abadín – Vilalba

Gut ausgeruht gehe ich aus dem Hotel ins Café gegenüber für einen Kaffee ☕️ mit komischen süssen Guetzli und Orangensaft. Entweder hat Lee sich verspätet oder sie ist schon vorbei, so laufe ich bereits um 7:05h bei 14°C und neblig bedeckt ☁️ los.

Den zweiten Kaffee ☕️ mit frischem Orange 🍊 -Saft gibt’s in Martiñán. Das Café ist vorbildlich gut ausgeschildert, sogar mit den aktuellen Öffnungszeiten.

Lee weist mich per SMS auf den sehr speziellen Friedhof in Campo do Cristo hin, in der Bar bestelle ich Kaffee ☕️, Kuchen und ein Cola danach.

Zuerst musste ich durchs Industrie-Quartier wandern, bis zum Zentrum von Vilalba, dort angekommen bin ich direkt zum Parador ZoF €85.- gelaufen, aber das ist mir dann doch zu teuer, und ich gehe in etwas günstigeres. Ein Autofahrer hat gestern Werbung verteilt.

Übernachtung heute im Albergue Turístico Castelos €10.- im 50er Käfighaltung ohne Frühstück. Es ist sauber mit guten Duschen 🚿, aber vermutlich nicht so ruhig in der Nacht. Für €7.- lasse ich mir die Wäsche machen und noch viel wichtiger auch Trocknen. Während ich bei 31°C im Restaurant-Garten am Schatten sitze und das Limonen-Getränk geniesse, schreibe ich am Blog.

Screen Shot 2017-07-19 at 16.03.26.pngGarmin: Abadín – Vilalba