Tag 8 Sanremo – Menton

Es ist ☀️, der Himmel blau, das Thermometer zeigt 8°C, als wir nach dem Frühstück unser grosses Hotel in Sanremo nach 9h verlassen. Die heutige Etappe wird unsere letzte sein in 🇮🇹 Italien. Bei der Ponte San Ludovico werden wir den Grenzfluss überschreiten und sind ab dann in 🇫🇷 Frankreich.

Auf dem alten Eisenbahn-Trassee wandern wir aus der Stadt, durch den 1’750m langen Tunnel kommen wir nach Ospedaletti, leider ist die Gelateria 🍦zwar schon offen, aber noch nicht bereit, und wir müssen mit leeren Händen weiter. So wandern wir nach Arziglia, dort gibt es eine erste kurze ☕️☕️ Pause.

Das Wetter meint es gut mit uns, es ist strahlend blau und ☀️ pur. Nur der Wind ist noch etwas kühl. Jetzt verlassen wir die Küste und kommen durch Bordighera und wandern, immer wieder alte Villen betrachtend, weiter bis nach Vellecrosia. Auf einer Bank machen wir einen kurzen Halt. Markus isst genüsslich seine 🍐 und ich geniesse meine Haribo, dann ziehen wir weiter bis nach Ventimiglia.

Es ist schon Mittagszeit, und wir finden ein Restaurant am Strand. Zum Glück mit Plastikplanen verschalt, sonst wäre es zu kalt, um draussen zu sitzen. Das tägliche 🍺 wird zusammen mit Pizzabrot und Olivenöl gebracht.

Entrée: Markus bekommt Caprese, ich mein Schwertfisch-Carpaccio

Primo: Spaghetti 🍝 Vongole und Gnocchi con Pesto

Secondo: Escaloppe con Marsala

Nach diesem ausgiebigen Mittagsmahl pilgern wir mit vollem Bauch weiter über Ventimiglia Alta nach Latte, Mortale Inferiore bis zur Grenze nach Ponte San Ludovico. Viel gibt es hier nicht zu sehen, so verlassen wir 🇮🇹 Italien und gehen hinüber nach Menton 🇫🇷 Frankreich.

Übernachtung: Hotel Ibis Budget, Menton, DZF €78.90

Garmin: Sanremo – Menton

Tag 7 Torrazza – Sanremo

Um 7:30h gehen wir aus dem Hause in den Frühstücksraum, der wurde im Keller eingerichtet, und wir hatten gestern Abend bereits das Vergnügen auf einen Kaffee dort. Das Frühstückbuffet war ja mehr als ausreichend für zwei Pilger, wir hätten von den feinen Sachen nie alles verspeisen können. Der nette Mann gab uns noch Brotzeit mit: Käse, Foccacio, Mandarinen und Nüsse, und er meinte, dass es vermutlich regnen würde. Wir haben 🍀 gehabt nur einzelne  💦 Tropfen.

Die ⛅️ scheint, es ist 9°C. als wir um 8:35h Torrazza verlassen und Richtung Civezza 203m wandern. Es geht hinunter zum Bach und über die Brücke hinauf zum nächsten Ort. Lingueglietta 327m ist ein schönes Dörfchen (Foto), das Restaurant ist leider geschlossen.

Ab jetzt sind wir in der Pampa und wandern auf der Anhöhe zum M. Mortei 447m. Auf dem obersten Punkt 482m, essen wir das geschenkte Foccacio und die Mandarinen. Nach längerem Wandern auf der Kiesstrasse kommen wir wieder auf die Strasse und sind in Castellaro 257m. Jetzt durch alte Gassen und einen steilen alten Römerweg, der auch schon bessere Zeiten gesehen hat, hinunter nach Taggia 40m.

Nach der alten langen Römerbrücke machen wir einen ☕️☕️☕️☕️ Halt. Anschliessend durchqueren wir die Altstadt weiter südwestwärts.

Nach längerem auf und ab sind wir im schmucken Bussana Vechia 210m. Der Abstieg ist allerdings etwas prekär, steil steinig und überwachsen, vermutlich ist schon länger niemand mehr durchgekommen, denn auch Büsche liegen quer über den Pfad. Unten angekommen freuten wir uns eigentlich auf ein flacheres Stück, aber wir müssen über Poggio 160m wieder zurück auf Meereshöhe.

Am Hafen von Sanremo schalte ich den Hotspot ein und wir suchen uns ein Hotel aus. Markus meint zwar, er wolle nicht nochmals 2.6 Kilometer wandern, aber da der Weg ja auch westwärts führt, sparen wir diese zusätzlichen km dann morgen.

Übernachtung: Grand Hotel & Des Anglais, Sanremo ZF €83.-


Garmin: Torrazza – Sanremo

Tag 6 Andora – Torrazza

Heute früh habe ich wieder mitgemacht bei den fünf Tibetern, es hat noch Potenzial. Diese Fünf sind anstrengender als gedacht. 🇮🇹 Frühstück gibt es ab 7:30h, das Buffet war ausreichend ausgestattet. Bei eitlem Sonnenschein ☀️ und 9°C verlassen wir Andora.

Da wir ja gestern noch ins Städtchen gewandert waren, nehmen wir heute den direkten Weg auf den Colle di Cervo 324m. Auf dem Bergrücken führt die Route zum Colle Castellareto 211m und hinunter nach Cervo auf Meereshöhe. Im Bellavista machen wir ☕️☕️ Pause, und in der grossen Kirche spenden wir 🕯🕯 für gutes ☀️Wetter.

Anschliessend wandern wir durch San Bartolomeo al Mare und weiter nach Diano Marina. Dort laufen wir der alten Bahnlinie entlang, bis wir merken, dass wir falsch abgebogen sind, so korrigieren wir es nach der nächsten Brücke und treffen wieder auf die Markierungen, die uns hinauf nach Diano Calderina führen. Stetig bergan kommen wir nach Diano Serreta und Diano Gorleri. Von nun an wieder abwärts nach Imperia. Diesen Ort erreichen wir über eine Strasse mit 18.5% Gefälle.

Bei der Kirche macht Markus eine Fusskontrolle, da er etwas spürt. Die Kleber über die roten Stelle werden hoffentlich nützen. Etwas weiter stadtauswärts finden wir eine Bar, essen Panini und trinken 🍺 und Fanta. Wir verlassen die Stadt über die Brücke. Es führt uns ein steiler Weg hinauf an mehreren Kirchen vorbei nach Artallo. Die längere alternative Route über Sant. N.S. delle Grazie haben wir uns so erspart. Nach einiger Zeit erreichen wir Caramagna Soprana und schauen bei Booking.com nach einer Unterkunft. Die Auswahl ist einfach, es hat nur noch eines. Sofort reserviert und gebucht. Nun müssen wir noch dorthin. Der Feldweg führt über Clavi. Dann sehen wir das Dorf oben auf dem Hügel.

Nach dem Schlussanstieg erreichen wir unseren Zielort Torrazza, dort fragen wir einen Jogger, wo unser Logis sei. Er zeigt es uns, wir sind unterhalb davon vorbeigelaufen. Es ist ein Volltreffer, ein schönes renoviertes Altstadthaus mit cooler 🚿 Dusche.

Übernachtung: Hotel Dal Patriarca, Torrazza ZF €90.-

 

Garmin: Andora – Torrazza

Tag 5 Loano – Andora

Markus macht die fünf Tibeter bei offener Balkontüre, mir ist das zu kalt, und ich bleibe liegen. Um 7:30h können wir das 🇮🇹 Frühstücksbuffet stürmen. Eine Stunde später ist alles gepackt und wir sind bereit zum Abmarsch. Blauer Himmel, die ☀️strahlt, aber es ist trotzdem kalt. Parallel der Küste entlang wandern wir nach Borghetto S. Spirito, Ceriale, nach Albenga bei einer Tankstelle ⛽️ trinken wir ☕️☕️ Cola.

Wir wandern an der Sonne ☀️ ohne Jacke auf dem schönen Höhenweg „Via Julia Augusta“ an römischen Ruinen entlang nach Alassio. Bei der Kirche beginnt der Abstieg zum Meer, wieder sind es 100 Höhenmeter, die gehen in die Beine. Nach den 4:20h wandern, gönnen wir uns endlich die Mittagspause. Es wäre zwar schön draussen am Meer zu sitzen, aber dafür ist es uns zu windig. So machen wir es uns in der Pizzeria bequem und bestellen eine Napoli und eine Prosciutto i Funghi mit 🍺 und Wasser.

Mit vollem Bauch wandern wir weiter über eine Hügelkette hinauf, erst nach San Bernardo 276m, dann weiter hinauf nach Poggio Brea 369m und hinunter bis fast nach Laigueglia. Die 🇮🇹 haben es nicht so mit dem Postautogelb, sie nehmen lieber so etwas Erdfarbiges, dann muss man die Pfeile suchen. Wir merken mal wieder: falsch abgebogen. Aber weiter unten kommen wir wieder auf unseren Weg und wandern weiter. Nachdem wir unter der Autobahn durch sind, überqueren wir auf einer römischen Brücke den Fluss und kommen zur Kirche San Giovanni.

Leider hat es dort keine Infrastruktur, so müssen wir nach Andora zum Hotel noch 2’400m laufen. Glücklich im Zimmer, ab unter die Dusche 🚿 und Wäsche waschen und zum Trocknen den Trick mit dem Tüechli anwenden. Einer darf noch am Blog schreiben ✍️ und dann suchen wir noch den Znacht.

Übernachtung: Hotel Galleano, Andora ZF €90.-


Garmin: Loano – Alassio


Garmin: Alassio – Andora

Tag 4 Noli – Loano

Wir gehen früh aus der Herberge, das Frühstück bekommen wir im naheliegenden Café, aber es besteht nur aus ☕️🥐 für Markus und ☕️🥐 für mich. Das ist schnell erledigt und wir starten kurz nach 8h bei Bewölkung und nur 6°C, es hat starken Wind und Böen bis 54km/h. Die gelbe Markierung lässt zu wünschen übrig, im GPS-TRACKS sehe ich, dass wir den Aufstieg verpasst haben und müssen einige Meter zurücklaufen. Das flache Stück ändert abrupt und es wird steil. So gewinnen wir rasch an Höhe, nach einer Stunde sind wir oben beim Semaforo auf dem Monte Capo Noli auf 276m. Der Turm ist abgesperrt, da es Militärgebiet ist, und es gibt nichts zu sehen.

Der Weg führt über den Hügelrücken bis auf 320m. Dann geht es wieder abwärts und um 10h kommen wir bei zwei Restaurants vorbei, die beide leider geschlossen sind. Wir wandern durchs Val Ponci zur Ponte delle Fate. Dort treffen wir vier deutsche Kletterer, die erst hier klettern wollten, sich nun aber ein anderes Gebiet aussuchen. Ab Verzi gehts wieder hinunter zur Hauptstrasse und weiter hinauf nach San Cipriano Calvazio 125m. Wir hören laute Rufe und machen Platz für drei deutsche 🚴‍♂️🚴‍♂️🚴🏻‍♀️ Biker. Unser Aufstieg dauert noch bis San Bernadino, ab dort dürfen wir wieder hinabsteigen nach Finalborgo, wo wir unseren Mittagshalt machen. Es gibt Pasta🍝 🍝 💦🍺☕️☕️ zum Abschluss. Kaum haben wir das schöne Dorf verlassen, geht es quer über die Hauptstrasse und gleich sehr steil und anstrengend hinauf bis zum Kulminationspunkt auf 300m. Bei der Kirche setzen wir uns ins Restaurant und gönnen uns den verdienten ☕️☕️ Kaffee. Nachdem wir den Ausblick genossen haben, dürfen wir wieder hinunter. Zuerst zur Kirche in Borgio Verezzi und dann zum Meer nach Pietra Ligure.

Rauf auf den nächsten Hügel nach Ranzi 170m, schöner Ausblick auf das Meer. In Loano angekommen sehen wir uns die Kirche Convento di Monte di Carmelo an und ruhen uns auf der Kirchenbank aus. Nun noch die restlichen Höhenmeter hinunter zum Stadtzentrum, dort marschieren wir ins erste Hotel und fragen nach einem freien Zimmer, es hat eines und der Preis passt zu den müden Beinen. Mit dem Lift hinauf ins Zimmer, als erstes die Schuhe ausziehen und ab unter die Dusche. Danach fühlen wir uns gleich besser. Markus hat mit Windows Phone Internet, mein iPhone meint: Weak Security und meint No Internet Connection.

Übernachtung: Torre Antica, Loano ZF €75.-

Garmin: Noli – Loano

Somit folgen die Bilder bei der nächsten InternetGelegenheit nach.

Tag 3 Varazze – Noli

Das gestrige Dreigang-Nachtessen hatte uns sehr gut geschmeckt. Heute früh sind wir bei blauem Himmel erwacht. Als wir mit den fünf Tibetern fertig waren, strahlte draussen bereits die ☀️ Sonne. Wir können es gemütlich angehen, das Frühstück gibt es ab 8h, wir sind gespannt, was uns aufgetischt wird. Wie bereits beim Nachtessen sind wir die einzigen Gäste, das Buffet ist ausreichend gefüllt.

Gesättigt verlassen wir Varazze kurz vor 9h und laufen dem Hafen entlang Richtung Celle Ligure und weiter nach Albissola Marina. Dort gönnen wir uns einen ☕️ im Stehen und wandern weiter nach Savona, wo wir die Kirche betreten und vier 🕯🕯🕯🕯für gutes ☀️Wetter spenden. Das Mittagessen nehmen wir dann später in Vado Ligure im Strandkaffee. Wir essen drinnen, weil es draussen zu kühl und zu windig ist.

Wir verlassen den „Strandweg“ und wandern hinauf zum Gola di Sant Elena auf 246m, hinunter geht es endlich mal auf einer kleiner Waldstrasse, die dann auf einen Wanderweg führt. Es bietet sich ein toller Ausblick auf Torre del Mare und Spotorno, zu dem wir wieder hinunter wandern. Nun sehen wir erstmals die Beschilderung, wie Schweizer es beim Wandern erwarten. Nicht nur die gelben ↔️ Doppelpfeile, die sonst eher spärlich vorhanden sind.

Da wir bei einer Brücke die Abzweigung verpassen, laufen wir dem Meer entlang zu unserem Tagesziel Noli.

Als erstes setzen wir uns in ein Restaurant und suchen bei Booking.com eine Bleibe und reservieren sogleich.

Übernachtung: Albergo Romeo, Noli ZF €55.-


Garmin: Varazze – Noli

Tag 2 Voltri – Varazze

Nach erholsamen Schlaf werden zuerst die fünf Tibeter gemacht. Sie erwärmen den Körper und wecken den Geist. Der Himmel ist bewölkt, die Temperatur 8°C, als wir um 8h bereit sind zum Aufbruch. Wir müssen nüchtern los, weil kein Frühstück mit dabei war. Wir laufen dem Strand entlang und landen im Hafen in einer Sackgasse und müssen zurück auf die Strasse. Da es nirgendwo Markierungen hat, verpassen wir die erste Möglichkeit Höhe zu gewinnen, als wir es merken laufen wir unten weiter und warten auf die nächste Gelegenheit.

Bei Vesima geht es steil aufwärts, so dass wir uns entschliessen die Jacken auszuziehen. Es geht hinauf bis über die Autobahn, erst auf einer Strasse, dann über ein Bachbett und abgerutschter Strasse hinunter nach Arenzano.

Im Zentrum gönnen wir uns ☕️☕️ mit süssen 🥐🥐 dann geht es dem Meer entlang weiter nach Gogoleto. Die Strasse wird zur alten Eisenbahn-Strecke mit diversen Tunnels, die uns von oben mit plätschernden 💦 Wassertropfen benetzen.

So wandern wir gemütlich bis nach Varazze und gehen um ca. 13h zum Mittagessen. Ich bestelle Tortellini mit Spade 🍺 und Markus Sottofiletto mit Verdura griglia.

Übernachtung: Hotel Riviera Varazze ZF €50.-


Garamin: Voltri – Varazze