Frankreich 🇫🇷 Via Gebennensis 16 Tage

👣 F A Z I T 👍

Die Via Gebennensis zu wandern ist, wenn man die Natur pur mag, auch sehr schön. Nebst Schotterpisten, Feld- und Waldwegen läuft man auch auf kleinen Asphaltstrassen (Teer ist das Bindemittel), was mir persönlich nichts ausmacht, da ich meistens am Rand laufe. ⚠️ Die 🚗 Lastwagen 🚚 🚜 benötigen viel Platz.

💡Planung: Im Gegensatz zur Schweiz 🇨🇭 ist es hier angebracht besser zu planen, was die Etappen betrifft. Insbesonders dass es am Zielort auch einen freien Platz zum Übernachten gibt. Ich 😳 habe da einige Male Glück 🍀 gehabt, dass jemand da war und mir etwas angeboten hat. Auch mit der Verpflegung gilt es vorsichtig zu sein. Denn wenn im gelben Outdoor Führer steht, dass es von Nydens bis Frangy NICHTS hat, dann soll man sich das hinter die Ohren schreiben. Naiv wie ich bin, dachte ich, mir doch egal, ich gehe ins Café oder ins Restaurant, nur bei NICHTS sind diese mit gemeint. Zum Glück kann ich mich auch einschränken und auch mal ohne Znacht ins Bett und dafür am Morgen auch nix bekommen.

👍 Signalisation: Ich habe mir ja mit der App GPS-Tracks die Via Gebennensis draufgeladen und muss zugeben, dass ich zwar öfters draufgeschaut habe, aber es sehr selten nötig gewesen wäre. Ein dickes 🏅LOB🏅 für die fleissigen Markierer.

👎 Sitzgelegenheiten: Wir Schweizer sind uns ja gewohnt, dass immer mal wieder eine Bank am Wegrand steht, zum Ausruhen oder für ein  Picknick. Das ist hier eher eine seltene Ausnahme.

👍 Schönheit: Im Moment finde ich das untere Teilstück schöner, aber meine Bilder beweisen, das es überall schöne Dinge zu sehen gibt, wenn man ein Auge 👀 dafür hat.

LE PUY EN VELAY diese Stadt ist ein Besuch wert. Entweder zu Fuss oder wenn es sein muss auch mit dem Auto.

Abschliessend: Ich hatte ja eine unverschämte Schönwetter Periode,☀️☀️☀️🌤⛅️ die mir das Leben, respektive das Wandern viel einfacher und angenehmer gemacht hat. 🕯🕯🕯😇

Tag 34 Saint-Julien-Chapteuil-Le Puy-En-Velay

Heute gehe ich es gemütlich an, es sind heute weniger als 20 Km bis Le Puy en Velay, deshalb findet das 🇫🇷 Frühstück 🍮🥖erst um 8h statt. Ich verabschiede mich von Susanne & André um 8:45h bei ☀️ und suche die Muschel 🐚, die mich auf den richtigen Weg führt. Eine gute Idee 💡 ist immer die Kathedrale, dorthinein werden die Pilger immer gewiesen.

Eine ganze Weile werde ich der Strasse entlang geführt, aber dann kommt ein Feldweg, der bei Eynac an ein paar Häusern vorbeigeht.

In Marnhac habe ich wieder einmal „Probleme“ mit einem Hund 🐶, erst als ich einen Stein in der Hand habe, weicht er ordentlich zurück und lässt mich in Ruhe. In der Ferne sieht man bereits Saint-Germain-Laprade. Auch in einer Pfütze spiegelt die Sonne ☀️

Ich komme dem eckigen Kirchturm immer näher und sehe eine Informationstafel von Saint-Germain-Laprade,  da sehe ich beim Dorfeingang ein Café, nix wie rein und etwas Koffein ☕️ einnehmen.

Aber nun muss ich mir unbedingt die schöne Kirche aus dem 12. Jh. ansehen. Weil heute mein Glückstag ist, spende ich als Dankeschön zwei 🕯🕯

Nun geht es Richtung Brives-Charensac mit originellen Durchgang für Fussgänger🚶🚶‍♀️ und Radfahrer 🚴🏾

Anfangs Brives-Charensac die Loire mit den Überresten einer alten römischen Brücke.

Panorama auf römischer Brücke.

Es hat noch mehr Brücken. Hier die La Loire Pont de la Chartreuse (15e s.). Dann verlasse ich die Stadt der Loire entlang.

Bei Chadrac fallen mir ein Elefant 🐘 und ein Spital auf, der Portier weist mich darauf hin, dass Fotografieren hier verboten ist. Sorry, zu spät, schon erledigt.

Jetzt bin ich bald am Ziel, Le Puy-En-Velay ist in Sichtweite und es sieht dehr gut aus, die Sonne ☀️ scheint von der richtigen Seite.

Nun bin ich auf dem Car-Parkplatz gelandet mit einem Rudel 🇩🇪 Touristen. Ohje, die alle wollen zur der auf der Vulkannadel thronenden Chapelle Saint-Michel-d ́́Aiguilhe, zum Glück bin ich schneller oben an der Kasse und kann als Erster hinauf und habe die Kapelle erstmal für mich alleine.

Ein sagenhafter Rundblick bietet sich nach dem Aufstieg mit vielen Stufen.

Ich habe für €9.50 ein dreier Ticket gekauft. (Rocher Saint-Michel d’Aiguilhe, Statue Notre-Dame de France und Fortresse de Polignac) In der Statue kann man eine enge Wendeltreppe hochsteigen, oben bei der Krone 👑 hat es Gucklöcher.

Noch rasch in die Kathedrale, bevor es ins Hotel Dyke am Rande der Altstadt geht, das Fortresse besuche ich nach dem Duschen 🚿, dann aber ohne Rucksack 🎒

Heute bin ich im Hotel Dyke ZF €52.10
Le Puy-En-Velay ist das Ende der Via Gebennensis und der Anfang der Via Podiensis.

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Garmin: Saint-Julien-Chapteuil-Le Puy-En-Velay

Nach dem Hotelbezug bin ich nochmals etwas  in der wunderschönen Altstadt spaziert. Im office du tourisme erhalte ich den Pilgerstempel und die Dame erklärt mir, dass das Fortresse ausserhalb der Stadt sei, mit dem Auto gut erreichbar. Es liegt leider nördlich und somit nicht auf meinem Weg, diese zusätzlichen Km benötige ich allerdings nicht. Anschliessend bin ich dann für mein spezielle verdientes Pilgermenü ins Restaurant Bambou & Basilic gegangen, André hat es mir empfohlen. Das Ambiente und Essen waren ausgezeichnet.

Eigentlich sollte man ja in dieser Stadt mehr als eine Nacht verbringen, aber mein Zeitplan ruft, ich muss Morgen weiter. Bilder auf dem Rückweg ins Hotel. @Brigitte die Cave war leider schon geschlossen.

Tag 33 Saint-Jeures-Saint-Julien-Chapteuil

Da ich gestern der einzige Gast war, hatte Martine Zeit, um sich mit mir bei einem grossen Kaffee vor dem warmen Cheminée zu unterhalten. Sie zeigte auch Interesse am Blog und will den auf ihrer HP verlinken. Nach dem gestrigen Apéro und dem folgenden feinen Znacht habe ich ausgezeichnet geschlafen. Um 7:30h kann ich schon frühstücken ☕️ 🥖 Butter, Konfi und Ei.
Anschliessend verabschiede ich mich herzlich von Martine et Jean-Pierre und ziehe 8:20h bei -4°C 🌤 warm angezogen weiter. <@Markus dreilagig, weil es so KALT war>

Wir haben hier Hochnebel oder „Brouillard élevé“ für anders Sprechende.

In Araules mit der Kirche Saint-Marcellin, dem einzigen Ort mit Bäckerei, kaufe ich mir „une Ficelle“ als Zwischenmahlzeit.

Welche der Bergspitzen Suc du Mounier und Pic du Lizieux sind habe ich keine Ahnung, aber es ist schön, diese zu sehen. Mit dem Hochnebel hätte es auch anders ausgehen können.

Von nun an geht es sanft bis steil bergauf, aber ich bin gut im Schritt, kein Wunder mit meinen  824 Km Training.

Jetzt wird es mit dem starken Wind 💨 noch kühler.

Ich bin sehr überrascht, wie es nun aufklart, dabei habe ich heute gar keine 🕯gespendet. WOW! Diese Aussicht habe ich nicht erwartet, sowas Tolles und niemand ist da, der mitschwärmt.

Ich bin nun zuoberst auf dem höchsten Punkt der Via Gebennensis.

Leichtfüssig laufe ich hinunter Richtung Tal, da sehe ich in der Ferne den Vulkankegel von Queyrières. Jetzt muss ich auf ein Wolkenloch warten, und wie man unschwer sieht lohnt es sich, wenn die Beleuchtung stimmt.

Diese Kälte erträgt das iPhone nicht und stellt ab. Ich wärme es unter der Achselhöhle auf und es läuft wieder mit „low Battery“ 🔋10%. Jetzt braucht es einen Stromstoß aus dem Powerbar und OH WUNDER ist es wieder auf 60% und bereit für weitere Fotos. Es geht zu einem schönen Bach hinunter mit einer alten Steinbrücke.

Saint-Julien-Chapteuil ist in Sicht; nun nicht nachlassen und das Tempo halten. Lacht mich derjenige hinterm blauen Zaun an oder aus?

Heute bin ich im Chambres Pelerins Gallien bei André & Susanne ZF €25.- Repas: donativo

Als ich beim Tor bin, geht es automatisch auf und ich laufe rein, da bellt mich jemand heftig an. Kein Problem, Susanne kommt und klärt mich auf, es sei mein Stock, den sie 🐶 nicht möge. Das muss ich testen und lege ihn weg, ja es stimmt, jetzt lässt sie 🐶 sich streicheln. Erst duschen 🚿dann Kleider waschen, aufhängen und dann hungrig ab ins Städtchen auf Restaurant Suche. Muss dann zu der schönen Kirche hin, das Licht ist genial.

Panorama von der Kirche aus gemacht.

Im Vidal werde ich fündig, 😳 es ist bereits 14:15h, es gibt nichts mehr Warmes. Mir egal, ich bestelle das Entrée „Gaillette ardéchoise, gribilles de lentilles vertes et Assiette de fromages“ mit 🍷🍷☕️. WOW! Es schmeckt vorzüglich.

Satt gegessen mache ich mich auf Motivsuche und werde prompt fündig.

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Garmin: Saint-Jeures-Saint-Julien-Chapteuil

Tag 32 Montfaucon-En-Velay – Saint-Jeures

Beim gestrigen Nachtessen lernte ich Sabine 🇩🇪 kennen. Sie hat Ferien und will bis mindestens Saint-Jean-Pied-de-Port wandern oder sogar noch über die Pyrenäen nach Roncevalles. Sie plant, den Weg im nächsten Jahr um diese Jahreszeit fortzusetzen und dann kann es auf den Pyrenäen noch Schnee haben. Deswegen treffen wir uns am Morgen um
7:30h 🇫🇷 zum gemeinsamen Frühstück ☕️ 🥖. Bereits um 8:30h wandern wir bei 2°C 🌤 los. Beide wollen noch etwas einkaufen:🛒 unterschiedlicher kann ein Warenkorb gar nicht sein. Sie hat Hülsenfrüchte, Spargeln, 🍎 🍌, damit sie später vegan kochen kann. Ich habe nur Junkfood: Schokolade, Mars und Geleefrüchte. Rasch nochmals in die Kirche, um erneut die 12 Bilder vom flämischen Maler zu betrachten und los geht’s über Wiesen und Felder. Die Kühe 🐮 🐮 🐮 rennen übers Feld zum Ort wo noch höheres Gras steht, wie wenn es ein Rennen wäre.

Irgendwo sind wir vom Weg abgekommen, wir beide konsultieren unsere GPS und kommen dabei auf unterschiedliche Lösungen. Unser eingezeichneten Wege sind nicht stimmig. Wir einigen uns, Tence direkt auf der Strasse anzulaufen, da wir es schon vor uns auf dem Hügel sehen.

Dort ist auf dem Marktplatz etwas los. Sabine will sich noch etwas umsehen und ich möchte einen ☕️. Später treffen wir uns wieder im Zentrum. Sie isst Frühlingsrollen und gibt mir netterweise zwei davon ab. Später laufen wir bei der Kirche vorbei und passieren eine Brücke mit Blick auf Tence.

Etwas weiter hat es eine lustige Gartensauna zu verkaufen.

Nach einem heftigen Anstieg sehen wir Saint Jeures vor uns, dann sind wir bei der Kirche, wo es zu meinem Erstaunen wieder einmal einen Pilgerstempel hat. Draussen ein spezieller Brunnen und wieder mal ein Kriegsdenkmal.

Jetzt sehen wir den ersten Vulkankegel, von denen noch weitere folgen werden.

Mein Ziel Chambre d’hôtes Le Fougal ZHP €34.- chez Martine et Jean-Pierre Faure ist erreicht, ich verabschiede mich von Sabine und wünsche ihr alles Gute auf den nächsten 11 Km zu ihrer Unterkunft und für den Rest ihres Weges zu den Pyrenäen. Buen Camino!

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Garmin:  Montfaucon-En-Velay-Saint-Jeures

Tag 31 Les Sétoux – Montfaucon-En-Velay

Brrr so KALT, die 🚙Fahrer müssen kratzen.

 

Ausgehungert gehe ich um 7:30h zum 🇫🇷 Frühstück ☕️ Brot, Honig und Spiegelei. Monique gab mir ein Stück Brot mit für Unterwegs. „Jusqu’à Montfacon il y a rien de touts“. Um 8:15h bei 3°C 🌤 verabschiedete ich mich und wandere ich mit der warmen Dauenjacke und Handschuhen los. Bereits nach 45 Min. war es mir dann damit zu warm.

 

Nun bin ich im Gebiet Velay, dessen vulkanische Vergangenheit an den hier immer wieder sichtbaren Vulkankegeln leicht erkennbar ist.

 

Wieder schöne Steinhäuser, diesmal bei Coirolles

 

Sanfte Hinweise auf Montfaucon-En-Velay, aber erst geht es nochmals abwärts, hinunter zu einem Bach. @Silvia, eine Wurzel für den Garten.

 

Jetzt als Dessert, ein letzter Anstieg auf 1143m, dann nur noch sanft bergab. Bereits habe ich Montfaucon-En-Velay im Blickfeld, sowie den ersten Wegweiser für Morgen. Die grosse Sehenswürdigkeit hier ist die Kirche Notre-Dame mit den bekannten 12 Bildtafeln des flämischen Malers Abel Grimmer aus dem Jahr 1592, die das Leben Christi darstellen.

 

Für Heute habe ich vorgesorgt, ich weiss bereits wo ich schlafen werde. Nun muss ich aufpassen, denn ich will ja nicht am Hotel Les Platanes ZHP €72. vorbeilaufen und Magali muss ich von Monique Grüsse ausrichten.

 

Morgen geht es weiter nach Saint-Jeures, das ist irgendwo auf der linken Bildhälfte.

 

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Garmin: Les Sétoux-Montfaucon-En-Velay

Mit SWISSCOM rooming wird es mir zu teuer, jetzt habe ich mir einen 30-day Pass Orange WiFi unlimited 🍊 für €19.90 geleistet.

Tag 30 Saint-Julien-Molin-Molette – Les Sétoux

Habe im Camping geschlafen, da gibt es kein Frühstück, ich laufe um 7:00h ins Dorf und hoffe auf ein offenes Café, „upsi“ war wohl mein Pechtag. Es ist kühl 5°C und 🌥

Heute verlasse ich die Region Rhône-Alpes, denn der Etappenort Les Sétoux befindet sich im Dept. Haute Loire (43) in der Region Auvergne. Es geht über den Col du Banchet ins Tal der «La Deume». In der Ferne liegt Bourg-Argental[gallery ids=“4148,4146,4147,“ type=“columns“]Nun bin ich im einzigen grösseren Ort der heutigen Etappe, nämlich Bourg-Argental angekommen, mit Kirche Saint-André mit sehenswertem Portal und Tympanon, aber als erstes stürze ich mich ins Café und erhalte zwar einen grossen mit Creme, aber für die 🥐🥐muss ich extra zur Boulangerie. Nach der Stärkung bin ich bereit für die schöne Kirche, nach dem Bestaunen der alten Orgel zünde ich eine 🕯an.

Dann treffe ich auf Elisabeth & ?… 🇫🇷 sie sind in Arlés gestartet und wollen nach Santiago. Aber die beiden laufen ein gemächlicheres Tempo, schon bin ich weg. Auf einmal wird es laut, vier Jungs mit Moto-Cross Maschinen fahren auf mich zu und winken fröhlich.

Einen letzten Blick auf Bourg-Argental

Man merkt es der Steigung an, dass die Strasse auf ein altes Bahntrasse gelegt worden ist. Da läuft es wie von selbst und ich komme bestens voran. Fotos vom Tunnel Eingang und Ausgang und dann musste der Zug 🚂 damals über das Viaduc de la Poulette. Dann erreiche ich die alte Bahnstation Saint Saveur en Rue (La Gare), wie man sieht, ist wenig übrig geblieben.

Ab jetzt wird es wieder steiler und ich kann bei Abri d’Aiguebelle in eine tiefe Schlucht sehen.

Der Kulminationspunkt auf knapp über 1200m wurde überschritten.

Yeah! Mein Etappen 🏁 Les Sétoux, gegründet im 13. Jahrhundert ist geschafft. Jetzt stelle ich fest, dass die Auberge auf Vorankündigung und nur für Gruppen über 15 Personen geöffnet wird. Schnell ein paar Häuser zurücklaufen und beim Haus mit „ici Info Gîte“ läuten. Diese Gîte ist bereits voll, aber sie kann mich auslagern in ein anderes Haus 300m weg. Die nächste Gîte in 8 Km ist auch voll, und nochmals 17 Km ist mir dann doch zu weit. Ein Frühstück kriegen wir am Morgen dann auch. ZF €21.-

Liebe Leute hier ist NIX mit WiFi 🤓 Bilder werden nachgeliefert.

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Garmin: Saint-Julien-Molin-Molette-Les Sétoux

Tag 29 Chavanay – Saint-Julien-Molin-Molette

Um 7:30h Frühstück 🇫🇷 ☕️ 🥖, bereits um 8:10h bei 11°C 🌤wandere ich los. Dadurch, dass ich gestern 6 Km mehr gemacht habe, verkürzt es sich heute.

Aber die 690 Hm bleiben mir nicht erspart. Erst durch einen Park, dann so abrupt steil einen Pfad hinauf, dass es mir warm wird, und ich die Armlinge im Rucksack 🎒versorge. Nun bin ich bereits bei der sehenswerten «Chapelle du Calvaire», die etwas oberhalb Chavanay ist.

Rückblick ins Rhonetal, Melanie hat mir geschrieben, es werde jetzt bergig.

Bei La Ribaudy habe ich es mit einem bellenden Hund 🐶 zu tun, komisch bücken und einen Stein in die Hand nehmen, verstehen die Hunde  🐶 hier auch.

Vor mir liegt Bessey. Da kommt mir ein bärtiger Wanderer entgegen, dessen Rucksack 🎒 doppelt so gross ist wie meiner. Bei der Kirche fülle ich mein Wasser auf, heute will ich mehr trinken, gestern habe ich dies etwas vernachlässigt. Frankreich 🇫🇷 wird modern, eine „Boulangerie“ nicht nach meinem Geschmack.

Bei  Goëly hat es ein Kreuz „Le Mas de Goëly“ und wiederum ein schönes Türmotiv.

Interessante Sprayerarbeit in Le Buisson

Véranne mit Kreuz und das „Paradis 480m“ ist nahe.

Auch in Pourzin stehen schöne alte Steinhäuser

Saint Appolinard Steinhaus

Diese Gîte bei Chatagnard ist leider voll, es kommt eine Gruppe Pilger, die reserviert haben. Bei mir kam gestern der Anrufbeantworter, da habe ich einfach aufgehängt, weil ich mich auf französisch nicht ausdrücken konnte.

So der höchste Punkt 695m ist erreicht, nun geht es wieder hinunter.

Das heutige Etappenziel ist erreicht, nun bin ich in Saint-Julien-Molin-Molette angelangt. Im Restaurant „Les Pies vailleuses“ bestelle ich das Menü mit 🍺☕️

Hier hat es nix, kein Hotel, keine Chambres d’Hôtes, deshalb ist mal wieder Camping angesagt, ich schlafe in einem alten Wohnwagen mit Vorzelt, aber immerhin (geheizt), eine öffentlichen Waschgelegenheit und Toilette sind auch vorhanden, im Camping Val Ternay €10.-

Nachem ich eingerichtet bin, folgt ein Spaziergang durch das Dorf.

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Garmin: Chavanay-Saint-Julien-Molin-Molette