6. Etappe Eibsee – Station Riffelriß 🏁

Heute morgen war die Tagwache um 6:30h, das Frühstück begann um 7h und das Gepäck muss 8:15h bereit sein. Bereits um 8:30h soll es losgehen mit der 1. Teilstrecke vom Hotel Eibsee 990m hinauf zur Station Riffelriss 1’639m.

Mit der Zahnradbahn durchqueren wir das Bergmassiv und fahren zur Station Zugspitzplatt 2’576m.


Ab hier würde die 2. Teilstrecke zum Schneefernerhaus 2’656m und dann den steilen Bergpfad zur Zugspitze 2’962m dem „Top of Germany“ 🇩🇪 beginnen.

Aber da auf dem ganzen Weg alles im Nebel liegt, verzichten wir darauf. So nehmen wir die Seilbahn hinauf und fahren ganz hoch fürs Gipfelfoto.


Mit 5°C ist es uns zu kühl, so fahren wir mit der neuen Seilbahn (120 Plätze mit einem Fenster im Fussboden) direkt zum Eibsee hinunter und nehmen die Zahnradbahn nach Garmisch-Partenkirchen.

Anstatt wie „geplant“ direkt danach heimzureisen, übernachten wir heute in Garmisch-Partenkirchen im Hotel Zugspitze und lassen die Trailwoche ausklingen.

6/29/18Garmin: Eibsee – Station Riffelriß

Den langen komplizierten Heimweg machen wir am Samstag, nach letzten gemeinsamen und gemütlichem Frühstück. Vor dem Hotel sahen wir noch einen Rolls Royce Baujahr 1926 mit Schweizer Kennzeichen.

Bei unserer Zugfahrt sahen wir dann die Zugspitze 2’962m doch noch kurz hervorblinzeln.

Wegen einer Baustelle, wurde die Bushaltestelle in Ehrwald nicht bedient. So nahmen wir ein Taxi nach Nassereith und von dort ein zweites bis zum Bahnhof Landeck-Zams, von wo aus wir mit dem RailJet RJ 162, auf den reservierten Sitzplätzen, direkt bis nach Zürich fuhren. Für mich war die Reise hier zu Ende, aber Brigitte, Helmut und Daniel mussten erst noch nach Bern und von dort aus weiter nach Hause.

5. Etappe Reutte – Plansee – Eibsee

Unsere heutige Etappe führt uns vom Lechtal ins Wettersteingebirge. Als wir das Gepäck verladen nieselt es bereits. So verlassen wir Reutte 854m in Richtung Parkplatz Klause 950m. Von dort ist der Aufstieg zum  Zugang zur Hängebrücke auf 1’040m.

Für die einen ist die 406m lange Hängebrücke „Highline179“ eine Attraktion. Sie verbindet die Burgruine Ehrenberg mit dem Fort Claudia und dies bei 114m über Grund.

Für die Anderen drei ist es ein nicht zu bewältigendes Teilstück der Strecke, die sie nun alternativ mit dem Gepäckbus bewältigen können. Sie konnten auf der anderen Talseite hochwandern und erwarten uns auf der anderen Seite der coolen Hängebrücke.

 

Bevor wir hinunter zum Heiterwangersee 980m kommen geht es nochmals bergauf. Irgendwann verlieren wir einen Teil der Gruppe, weil die einen „besseren“ Weg genommen haben.

 

Am Ende vom Heiterwangersee 980m müssen wir über die Brücke um den Plansee 980m auf der anderen Seite zu laufen. Ein rotes Schild mahnt uns, dass der Weg wegen Bauarbeiten geschlossen ist. Wir laufen trotzdem weiter. Es folgt noch ein zweites Schild, das wir auch ignorieren, dann hören wir eine Motorsäge und sehen wie ein Baum 🌲 quer über die Strasse fällt. Wir wollen die Arbeiten nicht stören und umgehen das Waldstück durchs Unterholz. Bald treffen wir auf die Landesgrenze 1080m, nun verlassen wir das Bundesland Tirol 🇦🇹 und wechseln in den Freistaat Bayern 🇩🇪 und kommen so in die Ortschaft Griesen 830m. Dort freuen wir uns auf ein Bier 🍺im Restaurant, doch dieses ist geschlossen.

 

Es folgt nun eine sehr steile Stecke, die auf der Tafel markiert ist:

„zum Eibsee 2.5 Std. nach Grainau 3.5 Std.“ nur für geübte“

Im Wald verlieren wir die Orientierung weil der Weg wieder ansteigt, anstatt wie gedacht hinunter geht und laufen irrtümlich Richtung Grainau, was uns in der Folge zusätzliche Kilometer und Höhenmeter beschert.

 

Als erstes sehen wir die Talstation, der Zugspitze Seilbahn und dann unser Tagesziel das Hotel am Eibsee.

Unsere Unterkunft ist diesmal im Hotel Eibsee direkt am gleichnamigen See, nur 10 km vom berühmten Wintersportort Garmisch-Partenkirchen entfernt. Nach so langer Zeit draussen an der frischen Luft, freue ich mich auf die Sauna mit Blick auf den Eibsee. Danach treffe ich mich mit Brigitte an der Bar für ein gemeinsames Bier 🍺 🍺 und wir teilen uns einen Vesperteller. Zum Znacht gönnt sich das Kernteam etwas Wein.

 

6/28/18Garmin: Reutte – Plansee – Eibsee

4. Etappe Elmen – Reutte

Um die lange Strecke etwas abzukürzen nahmen wir heute morgen für die ersten 24 Kilometer das 🚌 Postauto von Steeg 1’124m nach Elmen 972m.

Dort wartete bereits Heinz und Vreni mit unserem Gepäckbus und wir bekamen Anweisungen zur Strecke. Zuerst mussten wir etwa 400m Flussaufwärts laufen um über die Brücke, dem Lech auf der linken Flussseite zu folgen. Die Etappe war flach und führte meistens dem Lech entlang. Es sollte eigentlich ganz einfach werden immer dem geschwungen „L“ nach.

Wir waren etwas unsicher mit der Routenwahl, als wir so einen Umweg liefen und dann wieder auf den asphaltieren Radweg trafen. Der eignete sich auch gut um zügig vorwärts zu kommen, so blieben wir auf diesem. Das Flusstal bietet gute Ausblicke auf den Lech.

Die erste Möglichkeit zum trinken kam uns zu früh, doch dann kam lange nichts mehr. Bei einer Badeanstalt, gab es dann bei Km 20 den ersten und einzigen Trinkhalt. Ab dann liefen wir mehr oder weniger durch bis nach Reutte 854m.

Unsere heutige Unterkunft das Hotel um Mohren fanden wir problemlos. Der Gepäckbus war schon da und so konnten wir ins Zimmer. Aber wir gönnten uns erst noch einen gemeinsamen Willkommens Drink, bevor es zum duschen 🚿 ging. Die Sauna eröffnet erst ab 16h, was mir noch genügend Zeit für den Blog update gab.

6/27/18Garmin: Elmen – Reutte

3. Etappe Stuben – Flexenpass – Stuttgarter Hütte – Steeg

Heute scheint die Sonne ☀️ als wir um 9:15h Stuben 1’407m verlasssen. Nach heftigem Aufstieg sind circa 40 Minuten vergangen und wir sehen Heinz und Vreni, wir sind beim Flexenpass 1’774m angekommen. Es gehr gleich weiter nach Zürs 1’717m. Dort wird uns von Heinz und Vreni Eistee angeboten, was ich gerne annehme um den Durst zu stillen. Kurz darauf laufen wir weiter, als es dann bergauf geht, stellen wir auf wandern um.

Als wir die Höhe 1970m erreichen, geht es erst noch 50m ins Tal hinunter. Doch ab dann steigt es steil an bis wir nach zwei Stunden bei der Stuttgarter Hütte 2’310m ankommen. Dort trinke ich eine Flasche Radler. Roli hat einen Panetone mitgebracht, den teilt er auf, so das alle etwas davon haben und am Schluss alles aufgegessen ist.

Nachdem alle bezahlt haben verlassen wir die Hütte und folgen dem langen Krabachtal hinunter in Richtung Steeg 1’124m, die 15 Kilometer ziehen sich doch noch recht in die Länge. Brigitte sieht die Kirche als erste, das Ortschild ist auch in Sichtweite.

Als wir im Hotel ankommen ist das Bus mit dem Gepäck noch nicht da. So setzen wir uns auf die Terrasse und gönnen uns etwas zum Trinken und Essen. Bei mir ist es ein grosses Radler 🍺 und Carpaccio mit Toast. Als der Bus kommt wird das Zimmer bezogen und nach dem duschen 🚿 trifft sich der harte Kern in der Sauna. Die wird einfach nicht so richtig heiss, so bleiben wir zwei Sanduhren ⌛️⏳ lang drinnen. Als wir erfahren, das die 90°C Sauna draussen auf der Terrasse ist, wagen wir uns noch in diese. Bevor die⌛️Uhr abgelaufen ist, wird es mir zu heiss und ich muss raus.

Übernachtung im Hotel Post

6/26/18Garmin: Stuben – Flexenpass – Stuttgarter Hütte – Steeg

2. Etappe Schruns – Muttjöchle – Stuben am Arlberg

Heute Morgen war der Start in Schruns 667m erst um 9 Uhr, aber der Nieselregen ☔️ war immer noch nicht fertig. So liefen wir halt so los, die einen mit der Regenjacke, die andern ohne weil es ohnehin gleich steil hinauf ging und man darunter schwitzt. Eine Weile folgten wir der Strasse, doch dann ging es über Wiesen, die zum Teil gemäht waren oder nicht. Dies führte sofort zu nassen Socken und feuchtem Innenleben. Die Strecke führte über Innerberg 1’151m  nach Kirstberg 1’444m. Im Wald mussten wir den Weg nach dem Muttjöchle 2’074m zuerst suchen. Über einen abenteuerlichen und sumpfigen Pfad erreichten wir den richtigen Wanderweg. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto auf dem Gipfel, ging es hinunter zur Gipfelstation der Sonnenkopfbahn 1’837m. Bis wir dann unten bei der Talstation in Klösterle Danöfen 1’001m waren, sind 1’000 Höhenmeter vernichtet worden.

Jetzt noch über Klösterle 1’069m und Langen am Arlberg 1’228m hinauf zum heutigen Tagesziel nach Stuben.

In Stuben am Arlberg 1’407m angekommen, wird im Après Post Hotel erstmal auf die Terrasse gesessen und ein grosses Radler 🍺 mit Wurstsalat dazu bestellt. Dann duschen und ab in die Sauna zum aufwärmen vor dem gemeinsamen Znacht.

6/25/18Garmin: Schruns – Muttjöchle – Stuben am Arlberg

1. Etappe St. Antönien – Drusator – Schruns

Rita und René waren auch gestern schon da. Heute morgen kamen Heinz und Vreni mit dem Gepäcktransporter an, der Rest des Teams (Helen, Roli, Sepp und Fred) fuhren 9:47h mit dem Postauto vor. Nach etwas Begrüssung und Smalltalk gab es die obligatorische Routenbesprechung und dann durften wir losziehen von St. Antönien 1420m, erst zur Carschina-Furgga 2221m

und zum höchsten Punkt, dem Drusator auf 2343m.

Zuoberst waren wir nur noch acht, die andern vier kamen später hinterher. Der erste Teil des Abstiegs auf dem felsigen Gelände war steil und rutschig. Dann kam das obligatorische Schneefeld zum rutschen, leider hatte es viele Wellen und eignete sich weniger dazu. Aber für einen schnellen Abstieg reichte es schon. Dann kamen anspruchsvolle Trails mit Steinen durchsetzt und ruppigen Unterbrüchen durch tiefere Stufen, einfach genial zum hinunter joggen. Bei der Lindauerhütte DAV 1744m gab es den Mittagshalt. Nach den Getränken bestellten wir acht Gulasch-Suppen. Als wir dann beim Kaffee waren, trafen die Nachzügler ein. Roli brachte uns Nussstängeli. Die nette Dame vom Service erkundigte sich, ob sie auch eines dieser feinen Dinger bekomme.

Nach dem Abschied ging es nur noch das Tal hinunter, bis zu unserer Unterkunft dem Hotel Krone in Schruns 675m.

6/24/18Garmin: St. Antönien – Drusator – Schruns

Trailwoche Startort St. Antönien

Bin heute Mittag zum HB gefahren und habe mich dort mit Brigitte, Silvia, Helmut und Daniel getroffen. Zusammen sind wir über Landquart nach Küblis und von dort mit dem Postauto nach St. Antönien gefahren.

Nach dem Zimmerbezug im Hotel Madrisajoch, wollten Daniel und Helmut noch etwas einlaufen, vor dem dann verdienten Glace. So haben wir uns umgezogen und sind losgelaufen mit dem Ziel circa eine Stunde unterwegs zu sein. Es dauerte dann etwas länger und hatte auch noch einige ruppige Höhenmeter dazugegeben. Als wir zurückkommen sind, ist in der Zwischenzeit auch Manfred aufgetaucht, er ist bereits seit gestern hier. Das Bier 🍺 danach und die Glace 🍧 haben uns sehr gut geschmeckt.

6/23/18Garmin: St. Antönien – Rundtour

Nach der erfrischenden Dusche treffen wir uns zu sechst beim gemeinsamen leckeren Nachtessen. Anschliessend schauen 👀 wir uns die zweite Halbzeit Schweden 🇸🇪Deutschland 🇩🇪 an, mit einen feinen Gin in der Hand.

Schildtour 2018 unsere geplante Route für sechs Tage

 

7/2/18
St. Antönien – Schruns . Stuben am Arlberg – Steeg (🚌) Elmen – Reutte – Eibsee – Station Riffelriß 🚞 🚠 Zugspitze 🚠 🚞 Garmisch-Patenkirchen