TR Brienzer Rothorn – Harder Kulm

Freitag 19. Oktober, nach dem kurzen Frühstück renne ich zur Talstation BRB und löse mit der Gästekarte für 16.20 eine einfache Fahrt. Kurz darauf fahre ich um 08:36h mit der gut besetzten Dampfzahnradbahn von 1892 aufs Brienzer Rothorn und bin 9:31h oben.

In der offenen Bahn war es kühl, so nehme ich im Berghaus Rothorn Kulm 2244m noch einen Kaffee mit 🥐 zum Aufwärmen. Am Kiosk kaufe ich mir noch einen halben Liter Wasser. Jetzt bin ich mit anderthalb Litern unterwegs, immer noch knapp für diese lange Strecke, wo man unterwegs keine Möglichkeit hat, Wasser nachzufüllen. Dann geht es los über den Gratweg in Richtung Harder Kulm, den Schöngütsch 2319m lass ich ausfallen.

Beim Lättgässli 2175m geht es steil die Treppen hinunter, um später wieder zum Chruterepass 2051m aufzusteigen. Der Briefengrat führt mich zum Briefehörnli 2164m. Es folgen Wannepass 2069m und Balmi 2141.

Nach circa 5 Kilometern kommt der Aufstieg zum Tannhorn 2220m, der war eher krass. Zwar nur ein kurzes Stück, aber so richtig steil hinauf, auf schmalem Grat zu laufen, was mich schon Überwindung kostete. Hinunter war es etwas „angenehmer“, falls man dies so ausdrücken kann.

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Nach einem weiteren Kilometer, erreiche ich den Ällgäuwhoren 2047m und danach durch die Ällgäuwlike 1918m den Aufstieg auf das Schnirenhireli 2070m. Es ist ein stetiges auf und ab und ich bin auf dem Gummhoren 2040m, jetzt gönne  ich mir eine kurze Pause mit leckerem Kokosmakrönli. Über den Blasenhubel 1965m und Wytlouwihoren 2106m mache ich den nächsten Aufstieg, und bin nach vier Stunden auf dem Augstmatthorn 2136m.

Jetzt ist die nächste kurze Pause fällig, bevor es weiter geht zur Suggiture 2084m, dem letzen relevanten Gratweg.BIRU-WP-20181019T135532GMT0200.jpg

Ab jetzt ist es mehrheitlich ein Abstieg, und ich komme schneller vorwärts. Über Schönbüel 1807m, Roteflue 1730m, Höji Egg 1627m erreiche ich nach 5:32h Laufzeit das Panorama-Restaurant Harder Kulm 1321m.

Im Gartenrestaurant, mit Sicht auf Eiger, Mönch und Jungfrau bestelle ich einen halben Liter Mineral und ein grosses Bier, dazu Spaghetti Carbonara und einen Espresso zum Abschluss. Nach dem Kleiderwechsel laufe ich zur Bahnstation der Harder Bahn und fahre die 755m zur Talstation. Den halben Kilometer zur Bahnstation Interlaken Ost lege ich im Laufschritt zurück, um den Anschlusszug nach Hause nicht zu verpassen.

BIRU-WP-20181019T225231GMT0200.jpgGarmin: Brienzer Rothorn – Harder Kulm

TR Brünig-Hasliberg – Brienzer Rothorn – Planalp

Der frühe Vogel fängt den Wurm. Am Donnerstag 18. Oktober um 8:06h sitzen Helmut und ich bereits in Luzern im Bistrowagen der Zentralbahn und fahren am Pilatus vorbei, nach Brünig-Hasliberg 1002m.

Nach dem Auffüllen der Wasserflaschen und dem Einschmieren von Sonnencreme geht es um 9:15h los. Wir laufen vom Bahnhof aus Richtung Brünig-Passhöhe und kommen zum Wanderweg. Es geht stetig bergauf bis aufs Wilerhorn 2005m, dort machen wir eine kurze Pause.

Wir laufen schöne Trails zum Hörnli 1942m, über den Tiefengrat und die Scheidegg, den Umweg über die Höch Gumme ersparen wir uns. Über die Zwischenegg kommen wir zum Eiseesattel 2024m und machen den Schlussaufstieg zum Brienzer Rothorn 2348m.

BIRU-WP-20181018T114532GMT0200.jpgIm Restaurant der Brienzer Rothorn LSBR (Luftseilbahn Sörenberg- Brienzer Rothorn) diskutieren wir über die Menükarte, je nachdem ob wir mit der Bahn hinunterfahren oder runter joggen wollen, beeinflusst es die Auswahl. Ich sage Helmut, dass ich aufgrund der langen morgigen Etappe aber nur bis zur Mittelstation Planalp 1341m mitlaufen werde. So bestellen wir zweimal Suppe und Brot und Getränke.

Dort entscheidet er dann, dass er doch noch ganz hinunter zur Talstation der BRB 567m joggen will. Auf der Sonnenterrasse des naheliegenden Restaurants gönnen wir uns noch Kaffee und Kuchen, bevor Helmut die Heimreise nach Bern antritt. Trotz der vielen Touristen hat es genügend Platz, es fahren drei Bahnersatzbusse vor. Ich laufe die 700m zum Seehotel Bären und mache mich frisch für das wohlverdiente Abendessen, Zeit habe ich dafür genügend.

BIRU-WP-20181018T143247GMT0200.jpgGarmin: Brünig-Hasliberg – Brienzer Rothorn – Planalp

Überquerung Lisengrat

BIRU-WP-20180827T102926GMT0200.jpgSchon in der Früh bin ich aufgestanden und habe nochmals die Wetterprognose von MeteoSwiss konsultiert. Seit gestern hat sich daran nicht viel geändert, die heutige Wettervorhersage passt zu unserem Vorhaben. In Zürich soll es wieder bis 28°C werden, auch im Tal wird es ab Mittag dann warm, aber auf dem Säntis sind es dann nur so 12°C. Zwar soll es gegen Abend Gewitter geben, aber bis dann sollten wir bereits wieder auf dem Heimweg sein. Die seit langem geplante Wanderung von Wasserauen – Meglisalp – Rotsteinpass – Lisengrat – Säntis kann also stattfinden. Mit dem Bus fahre ich zum Bahnhof Oerlikon und mit dem Zug zum Flughafen. Dort warte ich auf den 7:21h Zug vom HB. Da erreicht mich die WhatsApp Nachricht von Maria, sie sitze im Wagen 307 und warte dort auf mich. Nach der Begrüssung fahren wir gemeinsam über Gossau SG nach Wasserauen (868m). Die Zeit für einen Kaffee hätten wir zwar, aber die beiden Restaurants sind geschlossen, so marschieren wir an den alten Zügen vorbei Richtung Seealpsee. Aber wir wollen nicht auf dem Fahrweg laufen und wandern den Bergweg hoch. Es geht nicht lange, da steigen wird durch das Hüttentobel steil hinauf auf die Alp. Dort kommen uns zwei fröhliche Männer, die mit einem Rudel Geissen talwärts unterwegs sind, entgegen.

Schwende / Appenzell Inner Rhodes / SwitzerlandDann sind wir auf 1500m, hoch über dem Seealpsee (1142m) und können zum See hinunterschauen. Nach ca. 2 Stunden erreichen wir die Meglisalp (1516m) und machen dort eine Rast. Bei Hirschsalsiz, Brot und einem Most lässt es sich gut leben. Maria bestellt ein Mineralwasser, einen Kaffee und dazu einen leckeren Chriesikuchen.

Schwende / Appenzell Inner Rhodes / Switzerland

Nach der Pause geht es wieder hinauf zum Rotsteinpass (2119m) und dem passenden Berghaus. Da mein Accu bereits auf 30% hinunter ist, frage ich im Restaurant nach, ob ich mein iPhone aufladen darf. Erst sitzen wir beide draussen und beobachten Wanderer, die vom Altmann hinunter kraxeln, doch dann wird uns der Wind zu stark und wir verziehen uns ins Innere. Dort an der Wärme können wir die Jacke gleich wieder ausziehen und machen uns hungrig über die feine Rösti mit den zwei Spiegleiern her. Dazu wieder einen Most und Mineral. Inzwischen sind über und neben dem Säntis schwarze Wolken aufgezogen. Zum Schluss fragen wir den Wirt nach seiner Prognose für den Lisengrat. Er meint, solange der Wind bläst, sei nicht mit Regen zu rechnen. MeteoSwiss zeigt auf dem Regenradar an, dass es noch bis sicher 17h dauern soll bis der Regen am Säntis ankommt.

So geniessen wir noch den Espresso und machen und anschliessend auf den Weg, um auch noch das restliche Teilstück, über den Lisengrat zum Säntis, hinter uns zu bringen. Der Weg ist wirklich gut gesichert und bietet, wenn nicht gerade eine Nebelschwade die Sicht versperrt, gute Ausblicke auf beide Seiten bis weit ins Tal hinunter.  Als wir auf dem Chalbersäntis (2378m) stehen ist der Sendeturm im Nebel verschwunden und man sieht nur noch das alte Wirtschaftsgebäude.

Weit ist es nun nicht mehr, nur noch einige Stufen hinunter und auf der anderen Seite wieder hinauf, dann sind wir nach einer Wanderung von 5:15h auf dem Säntis (2502m) angekommen.

Noch kurz hoch zum Gipfel und nach dem Bier mit der nächsten Bahn hinunter zur Schwägalp. Unser Bus nach Urnäsch fährt erst um 17:17h, dies gibt uns noch Zeit für einen Kaffee und Kuchen und weitere Gelegenheit den Accu von 9% auf 25% auzufladen. Wie uns der Bus so gemütlich nach Urnäsch fährt, fallen beim Rossfall die ersten Tropfen, diese werden schnell grösser und bringen nun auch noch etwas Hagel mit. Beim Bahnhof angekommen hält der Bus sehr nahe beim Dach, so dass wir beim Aussteigen nicht allzu nass werden.

Der komfortable Zug nach Gossau SG fähr 17:45h und hat zu meinem Erstauen auch Steckdosen, die wir gleich in Beschlag nehmen, um beim Schaffner nicht unangenehm aufzufallen und kein Billett vorzeigen zu können, wegen einem leeren Accu. Auch der Anschluss in Gossau SG um 18:20h klappt und es hat sogar noch Plätze frei im gut belegten IC nach Lausanne. Da der Zug direkt zum HB fährt, ohne Halt in Oerlikon, verabschiede ich mich beim Flughafen von Maria und nehme den Bus 768 zum Seebacherplatz und mit dem 40 Bus komme ich fast bis zur Haustüre. Endlich kann ich meine Wanderschuhe ausziehen. Mit den Wanderschuhen Mtn Attack 5 Texapore MID M, bin ich nicht zufrieden, die Sohlen zeigen nach nur 660 Km schon argen Verschleiss an, das Profil ist teilweise schon fast weggeschlurft.

BIRU-WP-20180829T170256GMT0200.jpgGarmin: Wasserauen – Säntis

Griesalp – Blüemlisalphütte – Kandersteg

Ich habe bei der kühlen Temperatur gut geschlafen und war um 7h bereit zum Frühstück, zwei weitere Personen ebenso, nur leider war dem Wirt am Vorabend nicht mitgeteilt worden, dass er am Morgen schon um 7h anstatt erst um 7:30h bereit sein soll. Es war bereits 7:15h als er auftauchte, dank den Vorbereitungen war alles sehr schnell bereit.

Das Postauto mit Helen, Brigitte und Helmut kam pünktlich um 7:40h und fuhr uns zur Griesalp hoch. Der nette Chauffeur erzählte nicht nur über das Mikrofon etwas über die Entstehung des Tschingelsees, sondern auch dass der jedes Jahr höher werde und die Strasse bereits wieder erhöht werden musste, damit sie nicht überschwemmt wird. Damit wir die Fotos nicht durch die Scheibe machen mussten, lies er uns sogar aussteigen, auch oben beim Wasserfall. In der Griesalp 1’408m angekommen tranken Kaffee und assen alle vom grossen Laugengipfel, den Helen mitgebracht hatte. Dann ging es los, steil hinauf Richtung Hohtürli und Blüemlisalphütte.


Kurz vor dem Hohtürli 2’778m hatte ich Konditionsprobleme und nahm erst ein Dextro Energen und dann von Helmut noch einen Powergel Shot. Das half mir dann ganz hinauf zur Blüemlisalphütte 2’834m. Dort bestellten wir vier mal die Tagessuppe, zwei davon mit Wurst (Helmut und ich) und Getränke. Meinen Zuckerspiegel erhöhte ich dann zusätzlich noch mit Cola und einem Stück Marmorkuchen. Nach dem Essen war es aufgrund der Wetterprognosen an der Zeit Abschied zu nehmen und hinunter zum Oeschinensee 1’578m zu joggen.


Der Anfang war recht steil und wir kamen nicht so richtig voran, aber danach lief es gut und das Tempo konnte erhöht werden. Beim Berghotel Oeschinensee 1’593m angekommen, liess es sich Helmut nicht nehmen in den See zu steigen, wir zogen es vor, uns mit einem Getränk zu erfrischen. Lange blieben wir auch dort nicht, und machten uns auf, das restliche Stück unter die Füsse zu nehmen und die letzen Höhenmeter nach Kandersteg 1’176m abzubauen. Dort fanden wir im Hotel Adler einen freienVierertisch und gönnten und als Belohnung Coupes. Inzwischen war der Himmel dunkel geworden und wir spazierten zum Bahnhof. Beim Warten auf den Zug nach Bern fielen die ersten Tropfen, und als wir dann losfuhren, begann es wie angekündigt zu regnen.

8/7/18
Garmin:  Griesalp – Blümlisalphütte – Kandersteg

Trailrunning Blümlisalphütte SAC 2’834m

8/4/18
Griesalp 1’408m – Hohtürli 2’778m – Blümlisalphütte SAC 2’834m – Oeschinensee  1’593m – Kandersteg 1’176m

Helen und Silvia wollten schon lange einmal hinauf zur Blüemlisalphütte auf 2’834m, die wir bei unserer Schildtour im Juni 2013, nicht besuchen konnten, weil am 24. Juni oben immer noch zuviel Schnee lag. Die ersten der von Helen kurzfristigen eingereichten Terminvorschläge, konnten einerseits wegen der Hitze und andererseits wegen Arbeitseinsatz (Helmut) nicht wahrgenommen werden. So einigten wir uns darauf, als nächste Gelegenheit, den Montag ins Auge zu fassen. Da die Wetterprognosen für den Montag noch etwas ungenau sind, warten wir erstmal ab, wie sich uns die Lage dann am Sonntagabend präsentieren wird. Erst war noch heiss und trocken angesagt, doch dann wechselte es und zeigt nun für den Nachmittag Gewitter⚡️ und Regen 🌧 an. So wollen wir nun so früh wie möglich los. Mit dem ÖV habe ich keine Möglichkeit, den frühen Zug um 5:19h ab HB zu nehmen. Per WhatsApp habe ich noch Brigitte über unsere Tour informiert, sie hat spontan zugesagt und fährt am Morgen nach Reichenbach im Kandertal. Da es bei uns in der Wohnung nun auch heiss geworden ist, ziehe ich es vor, schon heute Nachmittag loszufahren bis ins Kiental. Dort übernachte ich im Hotel Bären auf 950m bei angenehmeren Nachttemperaturen. Silvia hat dann nach längerem Überlegen noch abgesagt. So kann ich am Montagmorgen 7:40h bei der Haltestelle Kiental Dorf auf das Postauto warten und mit Helen, Brigitte und Helmut, die steilste Postauto-Strecke Europas (28% Steigung) nach Griesalp Kurhaus hochfahren.


Obige Bilder sind vom 10. / 11. August 2013 als ich mit Heinz am Samstag von der Griesalp über die Blüemlisalphütte zum Oeschinensee lief und wir dort im Berghotel Oeschinensee übernachteten. Am Sonntag joggten wir vom See aus erst Richtung Blausee nach Port und Libige und von dort dann hinunter nach Kandersteg. Im Schwimmbad Kandersteg konnten wir zusammen mit dem Eintritt auch ein Handtuch zum Abtrockenen mieten und uns vor der Heimreise duschen.

Am Abend gab es für Kiental, eine Gewitterwarnung  Stufe III, aber geregnet hat es dann nicht, obwohl es in den Bergen (Gerihore, Bachflue, Ärmihore) heftig blitzte und donnerte.

 

6. Etappe Eibsee – Station Riffelriß 🏁

Heute morgen war die Tagwache um 6:30h, das Frühstück begann um 7h und das Gepäck muss 8:15h bereit sein. Bereits um 8:30h soll es losgehen mit der 1. Teilstrecke vom Hotel Eibsee 990m hinauf zur Station Riffelriss 1’639m.

Mit der Zahnradbahn durchqueren wir das Bergmassiv und fahren zur Station Zugspitzplatt 2’576m.


Ab hier würde die 2. Teilstrecke zum Schneefernerhaus 2’656m und dann den steilen Bergpfad zur Zugspitze 2’962m dem „Top of Germany“ 🇩🇪 beginnen.

Aber da auf dem ganzen Weg alles im Nebel liegt, verzichten wir darauf. So nehmen wir die Seilbahn hinauf und fahren ganz hoch fürs Gipfelfoto.


Mit 5°C ist es uns zu kühl, so fahren wir mit der neuen Seilbahn (120 Plätze mit einem Fenster im Fussboden) direkt zum Eibsee hinunter und nehmen die Zahnradbahn nach Garmisch-Partenkirchen.

Anstatt wie „geplant“ direkt danach heimzureisen, übernachten wir heute in Garmisch-Partenkirchen im Hotel Zugspitze und lassen die Trailwoche ausklingen.

6/29/18Garmin: Eibsee – Station Riffelriß

Den langen komplizierten Heimweg machen wir am Samstag, nach letztem gemeinsamen und gemütlichen Frühstück. Vor dem Hotel sahen wir noch einen Rolls Royce Baujahr 1926 mit Schweizer Kennzeichen.

Bei unserer Zugfahrt sahen wir dann die Zugspitze 2’962m doch noch kurz hervorblinzeln.

Wegen einer Baustelle, wurde die Bushaltestelle in Ehrwald nicht bedient. So nahmen wir ein Taxi nach Nassereith und von dort ein zweites bis zum Bahnhof Landeck-Zams, von wo aus wir mit dem RailJet RJ 162, auf den reservierten Sitzplätzen, direkt bis nach Zürich fuhren. Für mich war die Reise hier zu Ende, aber Brigitte, Helmut und Daniel mussten erst noch nach Bern und von dort aus weiter nach Hause.

5. Etappe Reutte – Plansee – Eibsee

Unsere heutige Etappe führt uns vom Lechtal ins Wettersteingebirge. Als wir das Gepäck verladen, nieselt es bereits. So verlassen wir Reutte 854m in Richtung Parkplatz Klause 950m. Von dort ist der Aufstieg zum  Zugang zur Hängebrücke auf 1’040m.

Für die einen ist die 406m lange Hängebrücke „Highline179“ eine Attraktion. Sie verbindet die Burgruine Ehrenberg mit dem Fort Claudia und dies bei 114m über Grund.

Für die Anderen drei ist es ein nicht zu bewältigendes Teilstück der Strecke, die sie nun alternativ mit dem Gepäckbus bewältigen können. Sie konnten auf der anderen Talseite hochwandern und erwarten uns auf der anderen Seite der coolen Hängebrücke.

 

Bevor wir hinunter zum Heiterwangersee 980m kommen, geht es nochmals bergauf. Irgendwann verlieren wir einen Teil der Gruppe, weil die einen „besseren“ Weg genommen haben.

 

Am Ende vom Heiterwangersee 980m müssen wir über die Brücke, damit wir um den Plansee 980m auf der anderen Seite laufen können. Ein rotes Schild mahnt uns, dass der Weg wegen Bauarbeiten geschlossen ist. Wir laufen trotzdem weiter. Es folgt noch ein zweites Schild, das wir auch ignorieren, dann hören wir eine Motorsäge und sehen, wie ein Baum 🌲 quer über die Strasse fällt. Wir wollen die Arbeiten nicht stören und umgehen das Waldstück durchs Unterholz. Bald treffen wir auf die Landesgrenze 1080m, nun verlassen wir das Bundesland Tirol 🇦🇹 und wechseln in den Freistaat Bayern 🇩🇪 und kommen so in die Ortschaft Griesen 830m. Dort freuen wir uns auf ein Bier 🍺im Restaurant, doch dieses ist geschlossen.

 

Es folgt nun eine sehr steile Stecke, die auf der Tafel markiert ist:

„zum Eibsee 2.5 Std. nach Grainau 3.5 Std.“ nur für Geübte“

Im Wald verlieren wir die Orientierung, weil der Weg wieder ansteigt, anstatt wie gedacht hinunter, und wir laufen irrtümlich Richtung Grainau, was uns in der Folge zusätzliche Kilometer und Höhenmeter beschert.

 

Als erstes sehen wir die Talstation, der Zugspitze-Seilbahn und dann unser Tagesziel das Hotel am Eibsee.

Unsere Unterkunft ist diesmal im Hotel Eibsee direkt am gleichnamigen See, nur 10 km vom berühmten Wintersportort Garmisch-Partenkirchen entfernt. Nach so langer Zeit draussen an der frischen Luft, freue ich mich auf die Sauna mit Blick auf den Eibsee. Danach treffe ich mich mit Brigitte an der Bar für ein gemeinsames Bier 🍺 🍺 und wir teilen uns einen Vesperteller. Zum Znacht gönnt sich das Kernteam etwas Wein.

 

6/28/18Garmin: Reutte – Plansee – Eibsee